BYC-NewsAlzey-WormsKontrolle auf der A61 bei Armsheim - Zwangspause und Bußgelder

Kontrolle auf der A61 bei Armsheim – Zwangspause und Bußgelder

600 Kilogramm zu viel an Bord – 50-jähriger Kraftfahrer muss hochwertige Fracht bei Armsheim umladen

Die Autobahnpolizei Gau-Bickelheim hat am Mittwochnachmittag (18.03.2026) ein scharfes Auge für das zulässige Gesamtgewicht bewiesen. Gegen 16:30 Uhr geriet ein 3,5-Tonnen-Lkw in das Visier der Beamten, der offensichtlich mehr geladen hatte, als für das Fahrzeugmodell zulässig war. Die anschließende Kontrolle auf der A61 bei Armsheim bestätigte den Verdacht der erfahrenen Polizisten eindrucksvoll.

Frachtbriefe lieferten ersten Hinweis

Am Steuer des Transporters saß ein 50-jähriger Kraftfahrer, der eine wertvolle Ladung hochwertiger Sportartikel von den Niederlanden nach Italien bringen sollte. Bereits bei der ersten Sichtung der Frachtpapiere während der Kontrolle auf der A61 fiel den Beamten eine Diskrepanz auf: Das in den Dokumenten angegebene Gewicht der Waren passte schlichtweg nicht zur Kapazität des kleinen Lastwagens. Um Gewissheit zu erlangen, wurde das Fahrzeug zu einer nahegelegenen Brückenwaage eskortiert.

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Massive Überladung festgestellt

Das Ergebnis der Wiegung war eindeutig: Der Lkw brachte 600 Kilogramm mehr auf die Waage, als erlaubt. Dies entspricht einer Überschreitung des zulässigen Gesamtgewichts um mehr als 17 Prozent. Eine solche Überladung stellt nicht nur ein Sicherheitsrisiko dar – etwa durch verlängerte Bremswege oder ein instabiles Fahrverhalten –, sondern führt im Falle einer Kontrolle auf der A61 auch konsequent zum vorzeitigen Stopp der Fahrt.

Zwangspause und Bußgelder

Für den 50-jährigen Fahrer hieß es erst einmal: Abwarten. Die Weiterreise wurde untersagt, bis die Sicherheit wiederhergestellt war. Erst als ein zweites Fahrzeug eintraf und einen Teil der Sportartikel übernahm, durfte das Gespann seine Reise Richtung Italien fortsetzen. Die Aktion hat jedoch ein juristisches Nachspiel: Sowohl auf den Fahrer als auch auf das verantwortliche Transportunternehmen kommen nun empfindliche Bußgelder zu.