BYC-Community Mainz – In der vergangenen Woche haben sich Eltern von Schülern des Rabanus-Maurus-Gymnasium in Mainz an die Redaktion von BYC-News gewandt, um auf eine Entwicklung im direkten Umfeld der Schule aufmerksam zu machen. Die Berichte der Erziehungsberechtigten stützen sich auf Erzählungen ihrer Kinder, wonach es im Bereich des 117er Ehrenhofs und der angrenzenden Kaiserstraße regelmäßig zu Drogenangeboten durch schulfremde Personen komme.
Berichte über illegale Substanzen und Gruppierungen
Nach Angaben der Eltern treten die mutmaßlichen Dealer teilweise einzeln, in den Mittagsstunden jedoch auch vermehrt in Gruppen auf. Die Schüler berichten davon, dass ihnen aktiv verschiedene illegale Substanzen zum Kauf angeboten wurden. Dabei soll es sich nicht nur um Marihuana handeln; auch von Kokain und verschiedenen Pillen ist in den Schilderungen der Schüler des Rabanus-Maurus-Gymnasium in Mainz die Rede. Auffällig sei dabei die Unregelmäßigkeit: Während es tagelang ruhig bleibe, komme es an anderen Tagen gehäuft zu entsprechenden Vorfällen.
Vertrauen in die Schulleitung – Wunsch nach Polizeipräsenz
Die Problematik ist laut Elternvertretern nicht neu. Bereits vor einigen Monaten wurde die Schulleitung des Rabanus-Maurus-Gymnasium in Mainz über die Vorfälle informiert. Seitens der Schule seien daraufhin verschärfte Kontrollen zugesagt worden. Die Eltern betonen ausdrücklich, dass sie den Lehrkräften sowie der Schulleitung keine Vorwürfe machen, da das Problem primär im öffentlichen Raum vor dem Schulgelände liege. Dennoch reichten die bisherigen Maßnahmen offenbar nicht aus, um das Unbehagen der Familien zu lindern.
Sicherheit der Schüler als oberste Priorität
Angesichts der potenziellen Gefahr für die Kinder fordern die Eltern nun eine stärkere Unterstützung durch die Behörden. Ihr Wunsch richtet sich vor allem an das Polizeipräsidium Mainz: Eine deutlich erhöhte Präsenz von Streifen sowie gezielte Personenkontrollen im Umfeld der Kaiserstraße und am Rabanus-Maurus-Gymnasium in Mainz sollen präventiv wirken und Dealer dauerhaft vertreiben. Es geht den Beteiligten primär um die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler, die auf ihrem Schulweg oder in den Pausen nicht mit der Drogenszene konfrontiert werden dürfen.
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