Was als Europapokal-Fest in Tschechien begann, endete für den 1. FSV Mainz 05 in einem medizinischen Albtraum. Der Verein bestätigte am Freitagmorgen die schlimmsten Befürchtungen: Mainz 05-Stürmer Silas Katompa Mvumpa hat sich im Achtelfinal-Hinspiel gegen SK Sigma Olmütz schwer verletzt. Die bittere Diagnose lautet Bruch des linken Schien- und Wadenbeins.
Dramatische Szenen in der 65. Minute
Der folgenschwere Vorfall ereignete sich Mitte der zweiten Halbzeit beim Stand von 0:0. Nach einem unglücklichen Zusammenprall mit einem Gegenspieler sackte der 27-jährige Kongolese schreiend zusammen. Sofort eilten Sanitäter herbei, während Mitspieler und Gegner geschockt reagierten. Silas musste unter den Augen der mitgereisten Mainzer Fans mit einer Trage vom Spielfeld transportiert werden.
Rücktransport per Ambulanzflug geplant
Nachdem der Angreifer die Nacht zur ersten Überwachung in der Universitätsklinik Olmütz verbracht hat, laufen nun die Vorbereitungen für die Rückkehr nach Deutschland. Ein spezielles Krankentransport-Flugzeug soll Mainz 05-Stürmer Silas zeitnah nach Mainz bringen. Dort wird er im Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie der Universitätsmedizin operiert werden. Eine Rückkehr auf den Platz ist in der laufenden Spielzeit ausgeschlossen.
Offensiv-Notstand am Bruchweg verschärft sich
Für Trainer und Management ist der Ausfall eine sportliche Katastrophe. Silas war erst im Winter vom VfB Stuttgart an den Rhein gewechselt, um die Mainzer Offensive im Endspurt der Saison und im europäischen Wettbewerb zu verstärken. Da mit Benedict Hollerbach bereits ein weiterer Leistungsträger langfristig fehlt, gehen den 05ern im Sturmzentrum die Optionen aus.
Lazarett in der Offensive: Mainz 05 gehen die Stürmer aus
Die Personalsituation beim 1. FSV Mainz 05 spitzt sich im März 2026 dramatisch zu. Besonders im Angriff muss der Verein nun zwei langfristige Hiobsbotschaften verkraften:
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Silas: Nach seinem schweren Schien- und Wadenbeinbruch ist die Spielzeit für ihn vorzeitig beendet. Ein herber Verlust für die Dynamik im Mainzer Spiel.
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Benedict Hollerbach: Noch schlimmer hat es Hollerbach erwischt. Sein Achillessehnenriss bedeutet nicht nur das Saisonaus, sondern auch eine monatelange Rehabilitation. Mit einer Rückkehr ist frühestens im Herbst 2026 zu rechnen.
Für die entscheidende Saisonphase muss das Trainerteam nun kreativ werden, da gleich zwei zentrale Säulen des Offensivspiels für den Rest der Runde wegbrechen.




