BYC-NewsFrankfurtMann mit Messer im Frankfurter ÖPNV unterwegs

Mann mit Messer im Frankfurter ÖPNV unterwegs

Polizeieinsatz an der Eissporthalle: Verstoß gegen das Waffengesetz in Frankfurt-Bornheim

Frankfurter Zeitung – Am Dienstagnachmittag, den 10. März 2026, kam es zu einem polizeilich relevanten Verstoß gegen das Waffengesetz in Frankfurt-Bornheim. Ein 40-jähriger Mann löste gegen 16:00 Uhr einen größeren Einsatz im Bereich der U-Bahn-Station „Eissporthalle / Festplatz“ aus, nachdem er Passanten durch sein Verhalten verunsichert hatte.

Auffälliges Verhalten im öffentlichen Raum

Zeugen beobachteten den Mann zunächst dabei, wie er aus einem Linienbus ausstieg und dabei bereits ein Klappmesser offen in der Hand hielt. Während er das Messer wiederholt auf- und zuklappte, begab er sich in die B-Ebene der dortigen Haltestelle. Aufgrund der unklaren Gefahrenlage und um die Person gezielt ausfindig zu machen, wurde der gesamte U-Bahn-Verkehr in beide Fahrtrichtungen vorübergehend angehalten.

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Festnahme durch die Polizei

Die alarmierten Polizeikräfte trafen den Mann schließlich in der B-Ebene an, wo er ziellos umherlief. Mehrfachen Aufforderungen der Beamten, stehen zu bleiben, kam der 40-Jährige nicht nach. Um eine weitere Eskalation oder Gefährdung Dritter zu verhindern, brachten die Einsatzkräfte den Mann zu Boden und fixierten ihn. Das mitgeführte Klappmesser wurde sichergestellt. Zur weiteren medizinischen und psychologischen Abklärung erfolgte im Anschluss die Verbringung des Mannes in ein nahegelegenes Krankenhaus.

Ermittlungsverfahren wegen Messerführung

Infolge des Vorfalls wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz in Frankfurt-Bornheim eingeleitet. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang ausdrücklich darauf hin, dass das Führen von Messern dieser Art im öffentlichen Personennahverkehr sowie in gekennzeichneten Waffenverbotszonen strikt untersagt ist.