Am Dienstagabend, den 10.03.2026, kam es zu einem lebensgefährlichen Vorfall durch einen Steinwurf auf der A 60. Gegen 20:45 Uhr befuhr eine 33-jährige Frau aus Wiesbaden die Autobahn vom Rüsselsheimer Dreieck kommend in Fahrtrichtung Mainz.
Tatvorgang an der Anschlussstelle Rüsselsheim-Königstädten A 60
Nach Angaben der Autofahrerin passierte sie die Brücke im Bereich der Adam-Opel-Straße (Anschlussstelle Rüsselsheim-Königstädten), als sie eine Gruppe von vier bis fünf unbekannten Personen auf dem Bauwerk bemerkte. Unmittelbar beim Durchfahren der Brücke vernahm die Frau einen lauten Knall an ihrem Fahrzeug. Sie steuerte ihren Wagen daraufhin auf den Standstreifen, um den Schaden zu begutachten.
Massive Schäden am Fahrzeug
Die Bilanz der Tat ist erheblich: In der Windschutzscheibe des Opel Corsa klaffte ein Loch, zudem wies das Fahrzeugdach frische Beschädigungen auf, die durch die herabstürzenden Gegenstände verursacht wurden. Trotz der Schwere des Einschlags und der unmittelbaren Gefahr blieb die 33-jährige Fahrerin körperlich unverletzt.
Ermittlungen und Zeugenaufruf der Polizei
Eine sofort nach Bekanntwerden des Vorfalls eingeleitete Fahndung im Bereich der Autobahnbrücke verlief bisher ohne Ergebnis. Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts auf einen gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr infolge des Steinwurf auf der A 60. Die Beamten der Polizeiautobahnstation Südhessen bitten Personen, die zur fraglichen Zeit verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu der Personengruppe geben können, sich unter der Telefonnummer 06151/8756-0 zu melden.




