Das Großprojekt am wichtigen Knotenpunkt in Bingerbrück erreicht einen entscheidenden Meilenstein. Wie der Landesbetrieb Mobilität (LBM) Worms mitteilt, beginnt am Dienstag, den 10. März 2026, die dritte Bauphase für den neuen Rupertsberger Kreisel. Der Umbau der Kreuzung von B9 (Koblenzer Straße), B 48 (Drususstraße) und L 214 (Stromberger Straße) tritt damit in seine finale Phase ein.
Erneuerung der westlichen Fahrbahn und Teilsperrungen
In der nun anstehenden Bauphase 3 konzentrieren sich die Arbeiten auf die noch fehlende westliche Fahrbahnhälfte der B9. Parallel dazu stellt das Bauunternehmen die Fahrbahnäste her, die direkt an den neuen Kreisel anschließen, und errichtet die neuen Verkehrsinseln sowie Gehwege.
Für Verkehrsteilnehmer bedeutet dies ab dem kommenden Dienstag spürbare Einschränkungen:
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Baustellenampel: Der Verkehr auf der B9 wird mittels einer Ampelschaltung geregelt, was insbesondere zu Stoßzeiten zu Verzögerungen führen kann.
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Vollsperrung Richtung Weiler: Die direkte Verbindung von Koblenz kommend in Richtung Weiler, Waldalgesheim und Stromberg ist aus bautechnischen Gründen voll gesperrt.
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Sperrung Ausfahrt Süd: Auch die Ausfahrt aus dem Kreisel auf die B 9 in Richtung Süden (Bingen-Büdesheim/A 61) kann nicht genutzt werden.
Umleitungen über den Aral-Kreisel
Um den Verkehrsfluss während der Bauarbeiten am Rupertsberger Kreisel aufrechtzuerhalten, hat der LBM großräumige Umleitungen ausgeschildert:
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Von Norden (Koblenz) nach Westen: Der Verkehr wird über die B 9 bis Bingen-Büdesheim geleitet, wendet dort am Aral-Kreisel (Hitchinstraße) und fährt zurück nach Bingerbrück in Richtung L 214.
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Von Westen (Stromberg) nach Süden: Die Route führt über den neuen Kreisel, die B 48 (Drususbrücke) und die L 417 ebenfalls bis zum Aral-Kreisel in Büdesheim, um dort auf die B 9 Richtung Süden zu gelangen.
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Zufahrt Drususstraße: Diese bleibt weiterhin zur B9 gesperrt; Anlieger können lediglich auf die B 48 auffahren.
Daten und Fakten zum Großprojekt
Seit April 2024 wird der ehemals unübersichtliche Knotenpunkt, der im Volksmund oft als „Darmverschlingung“ bezeichnet wurde, umgestaltet. Mit einem Durchmesser von 38 Metern und einer Fahrbahnbreite von 8 Metern soll der Rupertsberger Kreisel künftig das hohe Verkehrsaufkommen von über 14.000 Fahrzeugen täglich sicher bewältigen.
Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf rund 5,55 Millionen Euro. Sofern die Witterung und der Bauablauf weiterhin planmäßig verlaufen, wird die Fertigstellung für Mitte 2026 angestrebt. Das Bauprojekt läge damit exakt im vorgesehenen Zeitplan.






