BYC-NewsSportSpekulationen um vorzeitiges Aus von Jürgen Klopp bei Red Bull

Spekulationen um vorzeitiges Aus von Jürgen Klopp bei Red Bull

Unruhe im RB-Imperium: Ein Jahr nach seinem Amtsantritt halten sich Gerüchte über eine Trennung von Jürgen Klopp hartnäckig.

Es wäre eine Nachricht, die die Fußballwelt erschüttern würde: Nach Informationen der „Salzburger Nachrichten“ könnte das Kapitel Red Bull für Jürgen Klopp (58) deutlich früher enden als geplant. Erst vor gut einem Jahr trat der ehemalige Erfolgscoach von Mainz, Dortmund und Liverpool seinen Posten als „Head of Global Soccer“ an – nun stehen die Zeichen angeblich auf Veränderung.

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Sportliche Bilanz bei Red Bull hinter den Erwartungen?

Klopps Mission war klar definiert: Er sollte die weltweiten Standorte des RB-Netzwerks – von Leipzig über Bragantino bis New York – strategisch weiterentwickeln und zu Titeln führen. Doch die nackten Zahlen sorgen derzeit für Stirnrunzeln in der Konzernzentrale. Besonders das Aushängeschild RB Leipzig hinkt den eigenen Ansprüchen hinterher: Aktuell rangiert der Klub nur auf Platz fünf der Bundesliga und muss um die Qualifikation zur Champions League bangen.

Der potenzielle Nachfolger: Oliver Glasner im Gespräch

Sollte Klopp den Konzern tatsächlich verlassen, scheint ein Nachfolger bereits in den Startlöchern zu stehen. Der Österreicher Oliver Glasner (51), der aktuell noch beim Premier-League-Klub Crystal Palace unter Vertrag steht, wird als heißester Kandidat gehandelt. Glasner ist im Red-Bull-Kosmos kein Unbekannter: Er war bereits als Sportkoordinator und Co-Trainer in Salzburg tätig und kennt die Philosophie des Hauses in- und auswendig.

Lockrufe aus Madrid und vom DFB

Ein Grund für eine mögliche Trennung könnte auch Klopps eigener Wunsch nach einer Rückkehr auf die Trainerbank sein. Trotz seines bis 2029 laufenden Vertrages wurde stets spekuliert, dass er bei einem passenden Angebot vorzeitig gehen dürfe.

  • Real Madrid: Präsident Florentino Pérez soll Klopp als Wunschlösung für die Königlichen auserkoren haben.

  • DFB: Auch der Posten des Bundestrainers bleibt – je nach Ausgang der kommenden Weltmeisterschaft – eine denkbare Option für den 58-Jährigen.

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Dementi von Red Bull

Fakt ist: Klopp hat Red Bull im ersten Jahr eine mediale Aufmerksamkeit beschert, die der Konzern im Fußball zuvor weltweit nie erreicht hatte. Dennoch dementiert Red Bull aktuell Berichte über eine sofortige Trennung. Klar ist aber auch: Wenn die sportlichen Ergebnisse ausbleiben und gleichzeitig Angebote von Weltklubs wie Real Madrid vorliegen, könnte das „Projekt Klopp“ bei Red Bull schneller Geschichte sein, als viele Experten dachten.

Das sagt Red-Bull-Chef Oliver Mintzlaff zu den Gerüchten 

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