BYC-NewsMainzFreilaufende Hunde im Mainzer Sand sorgen für Ärger

Freilaufende Hunde im Mainzer Sand sorgen für Ärger

Leserbeschwerden häufen sich: Ignoranz gegenüber Leinenpflicht im Naturschutzgebiet nimmt zu

Nachdem BYC-News kürzlich über die Problematik nicht angeleinter Hunde im Ober-Olmer Wald berichtete, hat sich eine intensive Debatte unter unseren Lesern entwickelt. Zahlreiche Rückmeldungen zeigen nun, dass die Situation in einem anderen Mainzer Natur-Highlight ebenso angespannt ist: Freilaufende Hunde im Mainzer Sand sorgen für massiven Ärger bei Naturschützern und Spaziergängern. Die Missachtung der strikten Leinenpflicht im Naturschutzgebiet scheint kein Einzelfall mehr zu sein.

Leser bitten um Rücksicht im Mainzer Sand

Die Resonanz auf unseren letzten Artikel war deutlich. Viele Bürger nutzen die Gelegenheit, um auf die Zustände im Mainzer Sand hinzuweisen. Dort lassen offenbar immer wieder Hundebesitzer ihre Tiere unkontrolliert durch die geschützten Dünen laufen. „Was wir im Ober-Olmer Wald erleben, ist im Mainzer Sand leider trauriger Alltag“, berichtet ein BYC-Leser. Die Kritik der Spaziergänger wächst, da freilaufende Hunde im Mainzer Sand nicht nur Wildtiere aufschrecken, sondern auch die Ruhe und Sicherheit anderer Besucher beeinträchtigen.

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Natur unter Druck durch freilaufende Hunde im Mainzer Sand

Der Mainzer Sand ist als Relikt aus der Eiszeit ein ökologisches Juwel von europaweiter Bedeutung. Die hier beheimateten, extrem seltenen Pflanzenarten sind hochgradig empfindlich. Wenn Hunde im Mainzer Sand die befestigten Wege verlassen, entstehen Schäden an der Flora, die sich über Jahre nicht regenerieren. Zudem führen die Hinterlassenschaften der Tiere zu einer Überdüngung des nährstoffarmen Sandbodens, was das Aussterben seltener Steppenpflanzen beschleunigt. Für viele Leser ist es daher unverständlich, warum das Wohl der Haustiere über den Schutz dieses einzigartigen Biotops gestellt wird.

Ruf nach strengeren Kontrollen und Konsequenzen

Die aufgeheizte Stimmung unter den Spaziergängern führt zu einer klaren Forderung: Mehr Überwachung durch das Ordnungsamt. Da Schilder allein offenbar nicht ausreichen, um das Problem der Hunde im Mainzer Sand in den Griff zu bekommen, verlangen betroffene Bürger konsequente Bußgelder für uneinsichtige Halter. Das Naturschutzgebiet darf kein rechtsfreier Raum für rücksichtslose Hundebesitzer sein, so der Tenor der Zuschriften. Es bleibt abzuwarten, ob die Stadt Mainz auf den wachsenden Unmut der Bürger reagiert und die Kontrollen im Mainzer Sand intensiviert.

Du hast auch ein Thema oder einen Hinweis, dem wir nachgehen sollten? Dann schreibe uns gerne einen Leserhinweis. Aufgrund der hohen Anzahl an Zuschriften kann es zu Verzögerungen bei der Überprüfung und Veröffentlichung kommen.

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