BYC-NewsÜberregionalTödlicher Unfall auf der B30 bei Oberessendorf

Tödlicher Unfall auf der B30 bei Oberessendorf

Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich am Freitagnachmittag auf der Bundesstraße 30 ereignet.

Am Freitag, den 20. Februar 2026, kam es gegen 15:13 Uhr zu einem folgenschweren Ereignis, das die Rettungskräfte der Region in Atem hielt. Ein tödlicher Unfall auf der B30 ereignete sich kurz vor Oberessendorf (Gemeinde Eberhardzell), als ein Hyundai-Fahrer aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geriet. Der Wagen prallte frontal in einen entgegenkommenden Sattelzug.

Kettenreaktion und Rettungseinsatz nach Unfall auf der B30

Die Wucht des Aufpralls löste eine Kettenreaktion aus. Ein 27-jähriger Audi-Fahrer, der unmittelbar hinter dem Hyundai unterwegs war, konnte trotz einer Gefahrenbremsung nicht mehr ausweichen und prallte in die Unfallstelle. Eine 39-jährige Ford-Fahrerin, die hinter dem Lkw fuhr, konnte Schlimmeres verhindern, indem sie ihren Wagen geistesgegenwärtig von der Fahrbahn lenkte. Sie kam unverletzt im Grünstreifen zum Stehen.

Zahlreiche Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Rettungsdienstes sowie ein Rettungshubschrauber waren vor Ort. Trotz der sofort eingeleiteten Reanimationsmaßnahmen durch den Notarzt verstarb der 42-jährige Hyundai-Lenker noch an der Unfallstelle. Sein 43-jähriger Beifahrer erlitt schwere Verletzungen und wurde umgehend in eine Klinik transportiert. Der 44-jährige Lastwagenfahrer sowie der Audi-Fahrer kamen mit leichteren Verletzungen davon.

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Vollsperrung und hoher Sachschaden

Die Polizei schätzt den bei dem tödlicher Unfall auf der B30 entstandenen Sachschaden auf mindestens 120.000 Euro. Alle drei Hauptbeteiligten – der Hyundai, der Audi und der Sattelzug – waren nicht mehr fahrbereit und mussten durch Spezialunternehmen geborgen werden.

Die Bundesstraße 30 wurde für die Unfallaufnahme und die aufwendigen Reinigungsarbeiten der Trümmerteile komplett gesperrt. Die Straßenmeisterei richtete großräumige Umleitungen ein. Da die Bergung des schweren Sattelzugs und die polizeiliche Spurensicherung viel Zeit in Anspruch nahmen, dauerte die Vollsperrung bis in die späten Abendstunden an. Die Verkehrspolizei Laupheim hat die Ermittlungen übernommen, um zu klären, weshalb der Hyundai-Fahrer auf die Gegenfahrbahn geraten war.

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