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Mainzer Senior sucht seine jungen Retter vom Schillerplatz

Ein Sturz im dichten Gedränge, Schock und dann zwei rettende Hände – ein Mainzer Senior möchte sich für die außerordentliche Hilfe bedanken, die ihm am Fastnachtssamstag in Mainz zuteilwurde.

Nachrichten Mainz – Der Fastnachtssamstag in Mainz verwandelte die Innenstadt auch in diesem Jahr wieder in ein buntes Meer aus Narren, Garden und fröhlicher Musik. Besonders am Schillerplatz, rund um den Fastnachtsbrunnen, drängten sich die Massen, um die Stimmung in vollen Zügen zu genießen. Doch genau in dieser Kulisse aus Freude und Hektik bewiesen zwei junge Menschen, dass sie den Blick für ihre Mitmenschen nicht verloren haben. Ein Mainzer Senior (72 Jahre), der in der Menge verunglückte, sucht nun nach seinen Helfern, um ein Versäumnis nachzuholen und seine tiefe Dankbarkeit auszudrücken.

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Sturz inmitten der feiernden Menge

Es geschah am Samstag gegen 16:30 Uhr, als das Treiben am Schillerplatz schon gut fortgeschritten war. In der allgemeinen Unruhe stolperte der Mainzer Senior unglücklich und stürzte schwer auf den Boden. In einer Zeit, in der oft über die Anonymität der Massen geklagt wird, zögerten zwei „ganz junge Leute“ keine Sekunde. Während viele andere Passanten am Fastnachtssamstag in Mainz vielleicht einfach weitergezogen wären oder im Trubel nichts bemerkt hätten, eilten die beiden sofort herbei, um dem Gestürzten wieder auf die Beine zu helfen.

Begleitung vom Mainzer Senior bis zur Haustür am anderen Ende der Straße

Die Hilfsbereitschaft der beiden Unbekannten endete jedoch nicht damit, dem Herrn lediglich aufzuhelfen. Da der Mainzer vom Sturz noch sichtlich durcheinander und unsicher auf den Beinen war, zeigten die jungen Leute ein außerordentliches Verantwortungsbewusstsein. Sie ließen ihn nicht allein im dichten Gedränge zurück, sondern stützten ihn und begleiteten ihn fürsorglich einmal quer über den Platz bis zu seinem Zuhause am anderen Ende des Schillerplatzes. Diese zusätzliche Unterstützung sorgte dafür, dass der Verunfallte trotz des Schocks und der vielen Menschen sicher an seiner Haustür ankam. Dort wurde er bereits von seiner Ehefrau und seinem Kind erwartet, die den Mainzer wohlbehalten von den beiden Helfern übernahmen.

Ein flüchtiges Dankeschön im Ausnahmezustand

In der Aufregung und der Erleichterung, sicher zu Hause angekommen zu sein, reagierte der Mainzer im ersten Moment nur instinktiv. Am Fastnachtssamstag in Mainz reichte es im Moment des Abschieds an der Haustür nur für ein kurzes, hastiges „Danke“, bevor sich die Wege trennten. Erst später, als er in der Ruhe seiner Wohnung den ersten Schreck verdaut hatte, wurde ihm vollends bewusst, wie wertvoll dieser Einsatz der beiden Unbekannten war, die ihre eigene Feier unterbrachen, um ihm so selbstverständlich durch die närrischen Menschenmengen zu helfen.

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Herzliche Worte über die Fastnacht hinaus

„Ich möchte auf diesem Weg meinen unbekannten Helfern nochmals ganz herzlichen Dank aussprechen“, lässt der Mainzer Senior nun öffentlich ausrichten. Diese Geschichte vom Fastnachtssamstag in Mainz ist ein wunderbarer Beweis dafür, dass der Geist der Zusammengehörigkeit und der gegenseitigen Hilfe am Schillerplatz lebendiger ist denn je. Es sind diese stillen Helden des Alltags, die zeigen, dass auf die junge Generation auch im größten Trubel Verlass ist und dass wahre Menschlichkeit das schönste Kostüm der Mainzer Fastnacht bleibt.

Sollten die beiden jungen Helfer diese Zeilen lesen oder jemand Hinweise auf ihre Identität geben können, bitten wir um eine kurze Nachricht an unsere Redaktion. Der Mainzer hat den großen Wunsch, sich noch einmal persönlich für die selbstlose Unterstützung am Fastnachtssamstag in Mainz erkenntlich zu zeigen. Wir werden den Kontakt vertraulich und direkt an die Familie weiterleiten. Kontakt: redaktion@byc-news.de oder über Instagram BYC.News

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