BYC-NewsFreizeittippsDie schönsten Radwege auf der Schwäbischen Alb

Die schönsten Radwege auf der Schwäbischen Alb

Zwischen steilen Albtrauf-Kanten und dem glitzernden Bodensee erstreckt sich ein wahres Paradies für Biker – die Radwege auf der Schwäbischen Alb bieten 2026 erneut ausgezeichnete Qualität für Tourenradler und Gravelbiker.

Die Mittelgebirgsregion der Schwäbischen Alb hat sich längst als eines der Top-Reviere für Radreisende in Deutschland etabliert. Die charakteristische Karstlandschaft, geprägt von tief eingeschnittenen Tälern, mystischen Höhlen und weiten Wacholderheiden, bietet die perfekte Kulisse für aktive Erholung. Besonders attraktiv sind die Radwege auf der Schwäbischen Alb durch ihre hervorragende Infrastruktur. Auf der Tourismusmesse CMT 2026 wurden mit dem Hohenzollern Radweg, dem Schwäbische Alb Radweg und dem Württemberger Tälerradweg gleich drei Routen als ADFC-Qualitätsradrouten mit vier von fünf Sternen rezertifiziert. Zusammen mit dem bereits im Vorjahr ausgezeichneten Albtäler Radweg bildet dieses „Quartett“ das Herzstück der regionalen Radkultur.

Werbung

Majestätische Burgen und blaue Quellen

Wer die Radwege auf der Schwäbischen Alb erkundet, begibt sich oft auch auf eine Reise durch die Geschichte. Der Hohenzollern Radweg erstreckt sich über 272 Kilometer von Weinstadt im Remstal bis nach Konstanz. Die Route ist gesäumt von architektonischen Highlights wie der imposanten Burg Hohenzollern und dem Schloss Sigmaringen. Auf sechs Etappen bleibt Radlern genügend Zeit, die Kulturdenkmäler entlang von Neckar, Lauchert und Donau zu besichtigen.

Für Naturliebhaber bietet der Württemberger Tälerradweg ein besonderes Spektakel. Auf 273 Kilometern durchquert man zwölf Flusstäler. Das Besondere: Die Strecke verläuft überwiegend flach und ist damit ideal für das entspannte Bikepacking geeignet. Zu den absoluten Highlights gehören die leuchtend blauen Karstquellen, allen voran der berühmte Blautopf in Blaubeuren. Auch das Eselsburger Tal mit seinen bizarren Felsformationen, den „Steinernen Jungfrauen“, zeigt eindrucksvoll, wie die Urgewalten der Natur die Radwege auf der Schwäbischen Alb geformt haben.

Herausforderung und Genuss: Vom Albtrauf zum Bodensee

Während einige Routen sanft durch die Täler gleiten, fordern andere die Kondition heraus. Der Albtäler Radweg führt auf 187 Kilometern durch den UNESCO-Geopark. Diese Rundtour ab Amstetten ist so konzipiert, dass sie auch für Genussradler ohne E-Bike gut zu bewältigen ist. Erfrischung finden Sportler hier nicht nur am Lonesee, sondern auch in den zahlreichen gemütlichen Biergärten, die typisch für die schwäbische Gastfreundschaft sind.

Wer hingegen das volle Kontrastprogramm sucht, sollte sich für den Schwäbische Alb Radweg entscheiden. Mit 417 Kilometern ist er der längste der vorgestellten Fernradwege. Er verbindet die markante „blaue Mauer“ des Albtraufs mit den mediterran anmutenden Uferpromenaden des Bodensees. Diese Tour verlangt zwar etwas mehr Beinkraft, belohnt aber mit spektakulären Ausblicken und der gesamten Bandbreite der schwäbischen Kulinarik – von Maultaschen bis zu regionalen Wildgerichten. Ausführliche Beschreibungen und Kartenmaterial zu allen Touren finden Interessierte auf dem Portal albradeln.de.

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN:

ABONNIERE UNS IN DEN SOZIALE MEDIEN