BYC-NewsRheinhessenPolizeikontrollen auf der A61 und A63 in Rheinhessen

Polizeikontrollen auf der A61 und A63 in Rheinhessen

Mit einem Videomessfahrzeug überwachte die Autobahnpolizei Gau-Bickelheim am Sonntag die Streckenabschnitte der A61 und A63 – die Bilanz der zweistündigen Aktion zeigt teils rücksichtsloses Fahrverhalten.

Am Sonntagvormittag, den 15.02.2026, setzte die Polizeiautobahnstation Gau-Bickelheim auf eine gezielte Strategie zur Erhöhung der Verkehrssicherheit. In der Zeit von 09:15 Uhr bis 11:15 Uhr führten Beamte umfangreiche zivile Verkehrsüberwachungsmaßnahmen durch. Im Fokus standen dabei vor allem die Einhaltung der Tempolimits sowie der notwendige Sicherheitsabstand. Für die Überführung der Temposünder kam modernste Technik zum Einsatz, die ein unbemerktes Protokollieren der Verstöße ermöglichte.

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Einsatz von ProVida-Systemen

Die Überwachung erfolgte durch ein ziviles Videomessfahrzeug, das mit dem sogenannten ProVida-System ausgestattet ist. Diese Technik erlaubt es den Beamten, während der Fahrt sowohl Geschwindigkeiten als auch Abstandsverstöße gerichtsfest aufzuzeichnen. Die Polizeikontrollen auf der A61 erstreckten sich primär auf den Abschnitt zwischen den Anschlussstellen Waldlaubersheim und Rheinböllen. Parallel dazu wurde auch die BAB 63 zwischen Kirchheimbolanden und Alzey intensiv bestreift.

Schwere Konsequenzen für vier Raser

Die Bilanz der zweistündigen Kontrolle fällt deutlich aus:

  • Gesamtzahl: Fünf Fahrzeuge wurden mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit gemessen.

  • Schwere Verstöße: Bei vier der kontrollierten Fahrer war die Überschreitung derart massiv, dass die Toleranzgrenzen weit überschritten wurden.

  • Sanktionen: Diese vier Personen müssen nun mit einem Fahrverbot sowie einem Bußgeld im hohen dreistelligen Bereich rechnen.

Entsprechende Bußgeldverfahren wurden von den Beamten unmittelbar eingeleitet. Die Polizei betont in diesem Zusammenhang, dass die Wahl des zivilen Messfahrzeugs bewusst erfolgte, um ein realistisches Bild des Verkehrsflusses zu erhalten und gezielt gegen unbelehrbare Raser vorzugehen.

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Zu hohe Geschwindigkeit als Hauptunfallursache

Die Autobahnpolizei nutzt die Ergebnisse der Polizeikontrollen auf der A61, um erneut auf die lebensgefährlichen Risiken hinzuweisen. Überhöhte Geschwindigkeit und ein zu geringer Sicherheitsabstand gehören statistisch gesehen zu den häufigsten Ursachen für schwere Verkehrsunfälle auf deutschen Autobahnen. Aufgrund der hohen kinetischen Energien führen Kollisionen in diesen Geschwindigkeitsbereichen oft zu dramatischen Unfallfolgen. Die Beamten kündigten an, auch in Zukunft unangekündigte Kontrollen mit zivilen Fahrzeugen durchzuführen, um die Sicherheit auf den Fernstraßen der Region dauerhaft zu erhöhen.

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