BYC-NewsBlaulicht HessenSchwerer Unfall auf der A67 in Südhessen

Schwerer Unfall auf der A67 in Südhessen

Zwei aufeinanderfolgende Kollisionen sorgten am Samstagabend für ein Großaufgebot an Rettungskräften – ein junger Fahrer wurde eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden.

Am Samstag, den 14.02.2026, kam es gegen 20:00 Uhr auf der Bundesautobahn 67 zu dramatischen Szenen. Ein schwerer Unfall auf der A67, aus Richtung Lorsch kommend, löste eine Kette von Ereignissen aus, die insgesamt sechs beteiligte Fahrzeuge und mehrere Verletzte forderte. Die Autobahn musste zur Rettung der Personen und für die Unfallaufnahme zeitweise voll gesperrt werden, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führte. Mehrere Notrufe gingen bei der Leitstelle ein.

Eingeklemmte Person nach Kollision bei Überholvorgang

Der erste Unfall auf der A67 ereignete sich, als ein 24-jähriger Fahrer aus dem Rheingau-Taunus-Kreis während eines Überholvorgangs mit einem Pkw aus Mannheim kollidierte. Der Aufprall war so gewaltig, dass das Fahrzeug aus Mannheim ins Schleudern geriet und massiv gegen die rechten Leitplanken prallte. Der 20-jährige Fahrer wurde dabei in dem Wrack eingeklemmt und musste durch technische Hilfeleistung der Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit werden. Er erlitt schwere Verletzungen und wurde umgehend in ein Krankenhaus eingeliefert. Sein 62-jähriger Beifahrer kam mit leichteren Verletzungen davon. Ein dritter Pkw aus dem Rhein-Neckar-Kreis konnte nicht mehr ausweichen, fuhr ebenfalls in die Trümmerstelle und prallte gegen die Schutzplanken. Die genaue Ursache für den ersten Zusammenstoß ist derzeit noch Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Der Sachschaden an dieser Stelle wird auf rund 58.000 Euro geschätzt.

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Folgeunfall am Stauende fordert weitere Leichtverletzte

Bedingt durch die Rettungsmaßnahmen und die Trümmerteile bildete sich schnell ein Rückstau. Dies führte zu einem zweiten Unfall am Viernheimer Dreieck. Ein 41-jähriger Autofahrer aus Frankreich erkannte die Situation zu spät und konnte aufgrund eines unzureichenden Sicherheitsabstandes nicht mehr rechtzeitig bremsen. Er rammte einen Pkw aus Italien, der mit zwei Personen besetzt war, und prallte anschließend noch gegen ein drittes Fahrzeug. Mehrere Rettungswagen eilten zur zweiten Unfallstelle, um die Insassen zu versorgen. Glücklicherweise wurden hier nach ersten Einschätzungen nur leichtere Verletzungen verzeichnet. Der bei diesem Nachfolgeunfall entstandene Sachschaden beläuft sich auf weitere 52.000 Euro.

Hoher Gesamtschaden und stundenlange Behinderungen nach Unfall auf der A67

Die Bilanz des Abends auf der A67 ist verheerend: Mehrere Verletzte, zwei komplett blockierte Unfallstellen und ein geschätzter Gesamtschaden von rund 110.000 Euro. Die Autobahnpolizei sowie zahlreiche Rettungs- und Abschleppdienste waren bis in die Nacht im Einsatz, um die Fahrbahn nach dem Unfall am Viernheimer Dreieck zu räumen. Die Ermittlungen zum rücksichtslosen Fahrverhalten oder etwaigen anderen Unfallursachen dauern an.

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