Dramatische Szenen am Hauptbahnhof Mainz: Am Nachmittag des 12. Februar 2026 beobachteten Beamte der Bundespolizei Mainz einen lebensgefährlich wirkenden Vorfall. Ein Mann hielt einer Frau aus nächster Nähe eine schwarze Pistole direkt an den Kopf.
Eskalation bei der Kontrolle am Hauptbahnhof Mainz
Die Polizisten forderten sofort Verstärkung an, um den Mann unter Kontrolle zu bringen. Als sich die Einsatzkräfte näherten und den 31-jährigen Deutschen aufforderten, die Hände aus den Taschen zu nehmen, ignorierte dieser die Anweisungen beharrlich. Aufgrund der potenziellen Lebensgefahr drohten die Beamten den Einsatz eines Tasers (Distanz-Elektroimpulsgerät) an.
Schließlich gelang es den Kräften, den Mann zu Boden zu bringen und zu fesseln. Dabei leistete der Verdächtige jedoch erheblichen Widerstand: Er trat nach den Polizisten, stieß Drohungen aus und bespuckte die Einsatzkräfte. Um weitere Angriffe zu verhindern, musste ihm eine Spuckhaube angelegt werden. Glücklicherweise wurde bei dem Einsatz niemand verletzt.
Softair-Waffe sichergestellt
Bei der anschließenden Durchsuchung stellten die Beamten fest, dass es sich bei der Waffe um eine Softair-Pistole handelte. Obwohl es keine echte Feuerwaffe war, ist das Drohen mit einer solchen „Anscheinswaffe“ in der Öffentlichkeit aufgrund der Verwechslungsgefahr und der psychischen Wirkung auf Opfer und Umstehende hochgefährlich.
Ein auf der Dienststelle durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen geringen Wert von 0,11 Promille.
Für den 31-Jährigen hat die Aktion am Hauptbahnhof Mainz nun schwerwiegende juristische Folgen. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte und Bedrohung eingeleitet.
DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN:








