Bei der Lufthansa gehen am Donnerstag, den 12. Februar, Piloten und Flugbegleiter gleichzeitig in einen ganztägigen Streik. Die Gewerkschaften Vereinigung Cockpit (VC) und Ufo rufen gemeinsam zum Arbeitskampf auf, was beim Streik am Flughafen Frankfurt zu massiven Flugausfällen führen wird. Betroffen sind sämtliche Abflüge aus Deutschland, einschließlich der Frachtmaschinen. Während die Piloten für höhere Betriebsrenten kämpfen, will die Kabinengewerkschaft Verhandlungen zu verschiedenen Tarifverträgen erzwingen. Die Airline kritisiert die kurzfristige Ankündigung als unverhältnismäßig, während die Gewerkschaften betonen, der Gegenseite nach der Urabstimmung im Herbst genug Zeit für Lösungen eingeräumt zu haben.
Chaos beim Streik am Flughafen Frankfurt erwartet
Reisende müssen sich am Donnerstag auf einen chaotischen Tag einstellen. Da sowohl das Cockpit-Personal als auch die Flugbegleiter zeitgleich die Arbeit niederlegen, wird der Lufthansa Streikt den Betrieb am größten deutschen Flughafen in Frankfurt weitgehend zum Erliegen bringen. Auch das Drehkreuz München ist massiv betroffen. Die Airline kündigte an, betroffene Kunden automatisch zu informieren, und bittet um Entschuldigung für die Unannehmlichkeiten.
Fronten zwischen Konzern und Gewerkschaften verhärtet
Die Lufthansa reagierte mit scharfer Kritik auf die Pläne und forderte die Gewerkschaften auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Doch die Arbeitnehmervertreter sehen die Schuld beim Management. Laut VC-Präsident Andreas Pinheiro wurde ein monatelanges Zeitfenster nach der Urabstimmung vom Arbeitgeber ungenutzt gelassen. Der Lufthansa Streik sei somit die logische Konsequenz aus dem ausbleibenden Entgegenkommen bei den Betriebs- und Übergangsrenten.
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