Nachrichten Ingelheim am Rhein – Nach dem Rückbau der maroden Spiellandschaft im Sommer 2025 können sich Familien auf ein neues Highlight auf dem äußerst beliebten Wasserspielplatz in Ingelheim „Auf dem Graben“ hinter dem Heidesheimer Tor (Kaiserpfalz) freuen. Eine große, moderne Spielanlage aus langlebigem Robinienholz wird den Standort deutlich aufwerten und ein inklusives Angebot für Kinder verschiedener Altersgruppen und Fähigkeiten schaffen.
Zeitplan und Bedeutung des Standorts
Der Aufbau der neuen Spiellandschaft startet voraussichtlich Ende April/Anfang Mai. Ziel ist es, den Spielplatz pünktlich zur Hauptsaison wieder vollständig nutzbar zu machen. Der Standort des Wasserspielplatzes „Auf dem Graben“ bleibt damit als wichtiger Freizeit- und Begegnungsort für Familien erhalten.
Nachhaltige und baumschonende Planung für Wasserspielplatz in Ingelheim
Beigeordnete Dr. Christiane Döll betont die nachhaltige und ressourcenschonende Planung der neuen Spielanlage am Wasserspielplatz in Ingelheim:
„Wir denken im Winter schon an den Sommer! Die Mitarbeitenden des Umwelt- und Grünflächenamtes haben eine sehr gute Lösung gefunden, Wurzeln und Bäume vor Schädigungen zu schützen, Kosten zu sparen und eine kreative Spiellandschaft zu realisieren: Die Anlage wird auf den bestehenden 30 Pfostenfundamenten errichtet und so ist sichergestellt, dass die vorhandenen Bäume auch über den neuen Geräten Schatten spenden werden.“
Die Spiellandschaft kommt – außer im Bereich des Rutschenauslaufs – ohne zusätzlichen Fallschutzbelag aus. Dadurch sind keine Bodenaushübe erforderlich, sodass die Baumwurzeln geschont und Eingriffe in den Boden minimiert werden.
Beschluss und Investitionssumme
Der Haupt- und Finanzausschuss hat die Umsetzung der Maßnahme einstimmig beschlossen. Die Auftragssumme liegt bei knapp 158.000 Euro. Damit investiert die Stadt gezielt in die Aufwertung bestehender Angebote für Kinder und Familien sowie in eine langlebige, zukunftsfähige Spiellandschaft.
Inklusives Spielangebot und Gestaltung
Im unteren Bereich der neuen Anlage entstehen Podeste und Netze, die einen leicht zugänglichen und inklusiven Spielraum bieten. Dieser Bereich ist besonders für jüngere Kinder sowie für beeinträchtigte Nutzerinnen und Nutzer geeignet. Zusätzliche Spielelemente wie Guckrohr, Zerrspiegel, Drehhölzer und Trichtertelefone eröffnen vielseitige Sinnes- und Kommunikationserfahrungen.
Über verschiedene Aufstiege gelangen die Kinder von der unteren in die obere Spielebene. Diese ist durch hohe Brüstungen mit Sichtfenstern und Gitterelementen gut einsehbar und bietet zugleich Sicherheit. Eine Tunnelröhre verbindet die Podestanlage mit dem Rutschenturm und lädt zu Bewegung und Entdeckung ein.
Mehrwert für alle Altersgruppen
Projektleiter Benjamin Giehler fasst den Mehrwert der neuen Spiellandschaft zusammen:
„Die gesamte Spielanlage bietet abwechslungsreiche Spielmöglichkeiten und verbindet dadurch Nutzer*innen aller Altersklassen und Fähigkeiten.“
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