Rathaussturm Oppenheim – In der Wein- und Festspielstadt steht der Ausnahmezustand bevor: Am Samstag, den 14. Februar, rüsten sich die Narren des Carnevalvereins Oppenheim (CVO) zum großen Schlag. Um Punkt 11:11 Uhr startet der traditionelle Rathaussturm Oppenheim, bei dem es um nichts Geringeres als die Herrschaft über die Stadt geht.
Das Duell an der Pforte beim Rathaussturm Oppenheim
Die Fronten sind geklärt: Auf der einen Seite der Rathauspforte in der Merianstraße steht Stadtbürgermeisterin Silke Rautenberg mit ihren Beigeordneten, entschlossen, die städtische Ordnung zu wahren. Auf der anderen Seite lauert eine „übernahmefreudige“ Schar von Fastnachtern, die bereit ist, sich den Weg in die heiligen Hallen der Stadtverwaltung zu bahnen.
Kasse und Schlüssel im Visier
Ziel des Angriffs am großen Wochenende der Straßenfastnacht ist die symbolische Machtübernahme. Die Narren wollen nicht nur den Schlüssel zum Rathaus, sondern auch die Stadtkasse in ihren Besitz bringen, um die Regierungsgeschäfte bis zum Aschermittwoch zu lenken.
Nach dem (hoffentlich erfolgreichen) Sturm wird das Geschehen in den historischen Ratssaal verlegt. Dort können Bürgerinnen und Bürger das närrische Ringen um die Regierung aus nächster Nähe verfolgen. Getreu dem rheinhessischen Motto wird der Machtwechsel bei Weck, Worscht und Woi gebührend gefeiert.
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