Am späten Sonntagnachmittag, den 1. Februar 2026, sorgte ein mutmaßlicher Hochzeitskorso für erhebliche Behinderungen auf der Autobahn 60. Laut Zeugenberichten blockierten mehrere Fahrzeuge zeitweise alle drei Fahrspuren und brachten den Verkehr im Bereich des Hechtsheimer Tunnels zum Stillstand.
Tunnelblockade auf allen Fahrspuren
Gegen 16:59 Uhr meldeten Verkehrsteilnehmer der Polizei eine gefährliche Situation in Fahrtrichtung Bingen. In Höhe der Anschlussstelle Mainz-Weisenau begannen mehrere Fahrzeuge, die mit marokkanischen Flaggen geschmückt waren, den nachfolgenden Verkehr systematisch abzubremsen.
Die Aktion gipfelte darin, dass die Fahrzeuge den Hechtsheimer Tunnel zeitweise vollständig blockierten. Dies führte nicht nur zu einem Rückstau, sondern stellte auch ein erhebliches Sicherheitsrisiko innerhalb der Tunnelanlage dar.
Polizei ermittelt wegen Nötigung
Die Autobahnpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Da das absichtliche Ausbremsen anderer Verkehrsteilnehmer auf der Autobahn den Straftatbestand der Nötigung im Straßenverkehr erfüllen kann, wird nun nach den beteiligten Fahrern gesucht. Zum Zeitpunkt des Vorfalls kam es zu massiven Verkehrsbehinderungen im gesamten Mainzer Stadtgebiet.
Zeugenaufruf der Autobahnpolizei
Die Ermittler der Mainzer Polizei sind auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen. Gesucht werden insbesondere:
-
Geschädigte: Personen, die durch den Korso aktiv behindert, genötigt oder sogar gefährdet wurden.
-
Zeugen: Personen, die Angaben zu den Kennzeichen oder den Fahrzeugtypen der beteiligten Wagen machen können.
-
Beweismittel: Hinweise auf Videoaufnahmen (z. B. Dashcams), die das Geschehen dokumentiert haben könnten.
Sachdienliche Hinweise nimmt die Autobahnpolizei Heidesheim unter der Telefonnummer 06132-9500 entgegen.
DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN:





