BYC-NewsRheinhessenWarnstreik in Rheinhessen - Massiver Ausfall von ÖPNV erwartet

Warnstreik in Rheinhessen – Massiver Ausfall von ÖPNV erwartet

Verkehrskollaps befürchtet: Ab Sonntagabend führt ein massiver Ausstand bei der KRN und der Mainzer Mobilität zu weitreichenden Einschränkungen in der gesamten Region.

Pendler, Schüler und Reisende in der Region müssen sich auf einen harten Wochenstart einstellen. Ein angekündigter Warnstreik in Rheinhessen wird den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) am Montag, den 2. Februar 2026, weitgehend lahmlegen. Der Ausstand beginnt bereits am Sonntagabend ab 22:00 Uhr.

Auswirkungen auf die Landkreise Mainz-Bingen und Bad Kreuznach

Besonders Fahrgäste des Kommunalverkehrs Rhein-Nahe (KRN) sind betroffen. Da der Warnstreik in Rheinhessen auch Subunternehmer einschließt, wird ein stark reduzierter Fahrplan gelten.

Die KRN versucht, Schulfahrten bevorzugt zu bedienen, um den Unterrichtsausfall zu minimieren.

In den Landkreisen Mainz-Bingen und Bad Kreuznach fallen zahlreiche Fahrten aus. Vor allem in den Abendstunden ist mit einem kompletten Stillstand zu rechnen.

Auch Linien, die über die Grenzen Rheinhessens hinausführen, sind massiv betroffen.

Situation im Stadtgebiet Mainz

Auch das Herz der Region bleibt vom Warnstreik in Rheinhessen nicht verschont. Die Mainzer Mobilität versucht, einen Notbetrieb aufrechtzuerhalten. Zwischen 06:00 Uhr und 20:30 Uhr soll auf den Hauptlinien (u.a. 50, 51, 68, 79, 90) ein 30-Minuten-Takt angeboten werden. Dennoch warnt das Unternehmen vor kurzfristigen Totalausfällen und bittet Fahrgäste, nach Möglichkeit auf alternative Verkehrsmittel auszuweichen.

Wichtige Infos für Betroffene

Da sich die Situation während des Streiks dynamisch entwickeln kann, sollten Fahrgäste die digitalen Informationskanäle nutzen:

  • Online-Auskunft: Aktuelle Fahrpläne unter rnn.info.

  • Hotline: Bei dringenden Fragen ist das RNN-Servicetelefon unter 061 32 / 78 96 22 erreichbar.

Der Warnstreik in Rheinhessen endet voraussichtlich mit dem letzten Dienst am Montagabend, sodass der Verkehr am Dienstagmorgen wieder regulär anrollen sollte.

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