Giftige Gase und Feuer in Mörfelden-Walldorf – Ein folgenschwerer Brand in einem Keller in der Rembrandtstraße hat am Mittwochnachmittag (28.01.2026) einen Großeinsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei in Mörfelden-Walldorf ausgelöst. Obwohl die Flammen schnell unter Kontrolle waren, ist der Schaden für die Anwohner immens: Gleich zwei Gebäude sind aufgrund der massiven Rauchentwicklung vorerst nicht mehr bewohnbar.
Schneller Löscherfolg verhindert Schlimmeres nach Feuer in Mörfelden-Walldorf
Gegen 15:45 Uhr bemerkte ein aufmerksamer Zeuge eine starke Rauchentwicklung und wählte sofort den Notruf. Die Feuerwehr war binnen weniger Minuten am Einsatzort in der Rembrandtstraße und konnte den Brandherd im Kellerbereich zügig lokalisieren und löschen. Ein Ausbreiten der Flammen auf die darüberliegenden Wohnungen konnte durch das schnelle Eingreifen verhindert werden.
Giftiger Rauch zwingt Anwohner zur Evakuierung
Trotz des schnellen Löscherfolgs bleibt die Situation für die Bewohner dramatisch. Der dichte, giftige Brandrauch zog durch das gesamte Mehrfamilienhaus und drang auch in das direkt verbundene Nachbargebäude ein.
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Evakuierung: Experten der Feuerwehr schätzten beide Häuser nach dem Einsatz als unbewohnbar ein.
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Unterbringung: Da eine Rückkehr in die verrauchten Wohnungen unmöglich ist, wurden die betroffenen Bewohner für die Nacht in umliegenden Hotels untergebracht.
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Keine Verletzten: Nach aktuellem Kenntnisstand kamen bei dem Vorfall keine Personen zu Schaden.
Ursache und Schadenshöhe noch unklar
Die Löscharbeiten sind bereits abgeschlossen, doch die Rembrandtstraße blieb für die notwendigen Aufräumarbeiten am Abend gesperrt. Die Kriminalpolizei Südhessen hat die Ermittlungen aufgenommen, um zu klären, wie das Feuer im Keller ausbrechen konnte. Auch zur genauen Höhe des Sachschadens können derzeit noch keine Angaben gemacht werden.




