Erfolgreicher Einsatz für den Kampfmittelräumdienst (KMRD): Die am Montagnachmittag in der Rheinallee entdeckte amerikanische Fliegerbombe stellt keine Gefahr mehr dar. Nachdem die Experten den instabilen Blindgänger am Dienstagmorgen erneut begutachtet hatten, konnte das Kriegsrelikt sicher abtransportiert werden. Alle Sicherheitsmaßnahmen rund um den Industriehafen wurden mit sofortiger Wirkung aufgehoben.
Begutachtung bei Tageslicht bringt die Entscheidung
Der Bombenfund in Mainz hatte am Montag für Aufsehen gesorgt. Bei Erdarbeiten auf einem Firmengelände war die Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Da das Objekt stark beschädigt und die Lage zunächst instabil war, entschieden sich die Spezialkräfte gegen eine sofortige Entschärfung vor Ort.
Am Dienstagmorgen (27. Januar 2026) nahmen die Fachkräfte den Blindgänger bei Tageslicht erneut unter die Lupe. Nach dieser detaillierten Bewertung konnte die Bombe gesichert und für den Abtransport vorbereitet werden.
Abtransport statt Entschärfung vor Ort
Anstatt einer riskanten Entschärfung im dicht bebauten Industriegebiet wurde der Blindgänger auf ein gesichertes Gelände des Kampfmittelräumdienstes Rheinland-Pfalz überführt. Dort wird die Bombe nun unter kontrollierten Bedingungen fachgerecht beseitigt.
Zuvor war unklar gewesen, wie viel Sprengstoff sich noch in dem beschädigten Gehäuse befand, weshalb das Gelände seit Montagnachmittag streng bewacht und weiträumig abgesperrt worden war.
Sperrungen aufgehoben – Normalität in Mombach
Die Sperrungen auf Höhe des Industriehafens wegen dem Bombenfund in Mainz sind aufgehoben und die Mitarbeiter des betroffenen Unternehmens, die am Montag vorzeitig in den Feierabend geschickt wurden, können an ihre Arbeitsplätze zurückkehren. Es sind keine weiteren Behinderungen im Bereich der Rheinallee zu erwarten.




