Mit der Veröffentlichung einer neuen Umfrage weckt das Deutsche Aktieninstitut (DAI) Vorfreude auf ein aussichtsreiches Anlegerjahr: Mehr als 14 Millionen Menschen spekulierten im Jahr 2025 mit Finanzprodukten an der Börse und der Trend scheint ungebrochen.
Mit dieser Rekordmeldung wirbelt das DAI zu Jahresbeginn viel Staub auf: In Deutschland investieren mehr als 14 Millionen ihr Geld in Aktien oder Fonds und setzen auf attraktive Unternehmensentwicklungen. Damit verzeichnet die Börse einen Zuwachs von zwei Millionen Interessenten im Vergleich zum Vorjahr. Seitens des DAI wird jedoch keineswegs von einer einmaligen Trendwelle gesprochen, sondern von einer stabilen Struktur, die auch in den nächsten Monaten immer mehr gefestigt wird.
Der starke Anstieg an Anlegern kommt überraschend. Denn hinsichtlich der geopolitischen Entwicklungen und internationalen Krisenherde wirken Investitionen in Finanzprodukte deutlich unsicherer. Dennoch bleiben Spekulationen eine interessante Option, passives Nebeneinkommen zu generieren. Aufgrund von starken Branchen wie KI oder nachhaltigen Wirtschaftszweigen bietet die Börse vielversprechende Angebote, an die Anleger offensichtlich glauben.
Mehr als nur Aktien
Hinsichtlich der Anlageform sticht ein Finanzprodukt besonders hervor. Viele Anleger bevorzugen es, Fonds oder ETF kaufen zu wollen. Die DAI sagt, dass sich mehr als 12 Millionen Menschen für diese Option entscheiden. Aktien bleiben eher auf den hinteren Rängen. Grund dafür könnte sein, dass ETFs als moderne Sparanlage betrachtet werden. Durch die regelmäßige Einzahlung und anpassbare Veränderungen, die traditionelle Sparpläne nur selten mit sich bringen, wird das Anlegen deutlich vereinfacht. Verändern sich Lebensumstände, können solche Investments besser daran angepasst werden.
Aber es ist nicht nur die Anlageform, die sich stark verändert. Die Anleger selbst haben sich verändert, denn die Altersstruktur ist deutlich gesunken. Fast fünf Millionen Menschen liegen in der Spanne zwischen 14 und 39 Jahren. Damit wird deutlich, dass digitale Finanzprodukte mehr im Fokus stehen und den Zuwachs erklären. Traditionelle Optionen sind bei den Jüngeren weniger von Interesse.
Markt spricht alle Gruppen an
Die Digitalisierung trägt dazu bei, dass sich der Altersdurchschnitt der Anleger verjüngt. Dies wiederum beeinflusst die Breite der Zielgruppen, die sich für Finanzanlagen interessieren. In den 1900er-Jahren, als Aktien als Aushängeschild für Wohlstand galten, wagten nur diejenigen den Schritt, die bereits mit einem ausreichend großen Puffer an Rücklagen ausgestattet waren. Langfristiges Sparen und zukunftsorientiertes Denken waren die entscheidenden Faktoren. Davon ist in der heutigen Zeit wenig geblieben, denn eine unsichere Politik und Schwankungen in der Finanzwirtschaft lassen langfristige Planungen kaum noch attraktiv wirken.
Heute wird das Investment eher als kurzfristige Möglichkeit gesehen, in kurzer Zeit schnelles Geld zu machen. Flexibel bleiben und schnellere Ein- und Ausstiege nutzen: Die starren Bedingungen klassischer Anlagemodelle passen keineswegs mehr zum Lebensstil der aktuellen Generation. Umso mehr erklärt sich, dass Kryptowährungen bei jüngeren Zielgruppen hoch im Kurs stehen. Zügiger Invest, schnelles Ergebnis!
In Anbetracht der Tatsache, dass sich die Digitalisierung auch weiterhin ändern und entwickeln wird, ist ein zahlenmäßiger Rückgang der Anleger in den nächsten Jahren kaum zu erwarten. Viel eher könnte sich das Feld noch vergrößern, denn Alter, Herkunft, Einkommen oder regionale Aspekte scheinen keine Rolle zu spielen. Jeder hat die reelle Chance, sein Geld selbstbestimmt anzulegen und im Bestfall zu vervielfachen.
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