PKW im Rhein bei Mainz – Ein außergewöhnlicher Zwischenfall hielt am Mittwochmorgen (21. Januar 2026) die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Mainz in Atem. Gegen 07:00 Uhr rollte am Adenauer-Ufer, in Höhe des Fischtorplatzes und der Rathaus-Großbaustelle, ein BMW der 3er Reihe aus bisher ungeklärter Ursache in den Rhein. Der Besitzer, ein polnischer Bauarbeiter der nahegelegenen Baustelle, musste machtlos mitansehen, wie sein Fahrzeug in dem Fluss versank und rheinabwärts trieb.
Feuerwehr verhindert weiteres Abtreiben
Glücklicherweise kam das Fahrzeug nicht weit und blieb an einem Anleger der Köln-Düsseldorfer Schifffahrtsgesellschaft hängen. Die mit knapp 20 Kräften angerückte Berufsfeuerwehr sicherte den Wagen umgehend gegen weiteres Abtreiben. Um Haltegurte und Taue sicher befestigen zu können, mussten die Einsatzkräfte die Heckscheibe sowie zwei Seitenscheiben des PKW einschlagen. Erste Meldungen, nach denen sich noch eine Person im Fahrzeug befinden sollte, bestätigten sich glücklicherweise nicht – der PKW im Rhein war zum Zeitpunkt des Unglücks unbesetzt.
Schwierige Bergung und statische Probleme
Die geplante Bergung gestaltete sich komplizierter als zunächst angenommen. Ein angeforderter Spezialkran der Berufsfeuerwehr Frankfurt kann nicht zum Einsatz kommen, da die Kaimauer am Mainzer Rheinufer der punktuellen Belastung voraussichtlich nicht standhalten würde.
Einsatz eines Bergeschiffes geplant
Die Feuerwehr beendete daraufhin ihren Einsatz vor Ort und übergab die Einsatzstelle an die Wasserschutzpolizei. Die Bergung des Fahrzeugs, an dem ein Totalschaden entstanden ist, soll nun mithilfe eines speziellen Bergeschiffes erfolgen, das über einen bordeigenen Kran verfügt.
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