StartMainzMainz 05 Trainer spricht über die aktuellen Herausforderungen

Mainz 05 Trainer spricht über die aktuellen Herausforderungen

Nach dem erlösenden Heimsieg gegen Heidenheim reist der FSV Mainz 05 mit Rückenwind zum Rückrundenauftakt an den Rhein.

Die Erleichterung in der MEWA ARENA war am Dienstagabend fast greifbar. Nach fast einem Jahr ohne Heimsieg bezwangen die Mainzer den 1. FC Heidenheim mit 2:1. Doch für Feierstimmung bleibt keine Zeit: „Inzwischen ist längst wieder Normalität eingekehrt“, betonte Trainer Urs Fischer auf der Pressekonferenz. Der FSV ist unter seiner Leitung zwar weiterhin ungeschlagen, rangiert mit zwölf Punkten aber immer noch in der gefährlichen Zone. Nun soll am Samstag (15:30 Uhr) beim 1. FC Köln der nächste Dreier folgen, um die bittere 0:1-Hinspielniederlage vergessen zu machen.

Personal-Update und ein Hoffnungsträger

Die Personallage bleibt für die 05er eine Herausforderung. Neben den Langzeitverletzten fallen auch Nikolas Veratschnig, Benedict Hollerbach und Nelson Weiper aus. Zudem kommen die Verteidiger Maxim Leitsch und Phillipp Mwene nach ihren Verletzungen noch nicht für einen Einsatz infrage. Eine positive Nachricht gibt es dennoch: Neuzugang Silas konnte alle Trainingseinheiten absolvieren und steht in Köln erstmals im Kader. Fischer lobte das Tempo und die Eins-gegen-eins-Qualitäten des Stürmers: „Er weiß, wo das Tor steht, und bringt alles mit, was ein Offensivspieler braucht.“

Köln als „nächstes Endspiel“ für Mainz 05

Der Gegner aus der Domstadt steckt selbst in einer Krise und wartet seit acht Partien auf einen Sieg. Dennoch warnt Fischer eindringlich vor den „Geißböcken“. Er beobachtete deren jüngsten Auftritt gegen den FC Bayern genau und sah eine spielstarke Mannschaft mit einer klaren Handschrift. Besonders das variable System und Zielspieler Ragnar Ache im Sturmzentrum erfordern von der Mainzer Defensive höchste Konzentration. Fischer erwartet ein „ganz schwieriges Auswärtsspiel“, in dem Kleinigkeiten den Ausschlag geben werden.

„Nach wie vor ungemütlich“

Trotz der jüngsten Stabilisierung schlägt der Mainzer Coach warnende Töne an. „Unsere Situation ist nach wie vor sehr ungemütlich“, stellte er klar. Zwar habe der Sieg gegen Heidenheim der Mannschaft einen wichtigen „Push“ gegeben, doch im Kampf um den Klassenerhalt habe man noch nichts erreicht. Für Fischer ist die Partie in Köln ein weiteres „Finalspiel“ in einer Saison, die bis zum Schluss eng bleiben wird. Die Marschroute ist klar: Die Mainzer müssen ihre Schwächephasen minimieren, um in der Fremde erfolgreich zu sein.

Artikelempfehlung: Forschungserfolg an der Universitätsmedizin Mainz

ABONNIERE UNS IN DEN SOZIALE MEDIEN