StartMainzBrandmelder verhindern Katastrophe in Studentenwohnheim Mainz

Brandmelder verhindern Katastrophe in Studentenwohnheim Mainz

Ein Feuer in einem Ladengeschäft löste am Dienstagabend einen Großeinsatz aus.

Brand in Mainz – Am Dienstagabend, 13. Januar 2026, schrillten in einem ehemaligen Studierendenwohnheim in Mainz plötzlich die Sirenen. Um exakt 18:38 Uhr schlug die automatische Brandmeldeanlage Alarm und riss die Bewohner aus ihrem Alltag. Da die ersten Einsatzkräfte des Rettungsdienstes bereits bei der Ankunft dichten Rauch im Treppenhaus bemerkten, forderten sie sofort Verstärkung an. Ein Großaufgebot der Berufsfeuerwehr sowie der Freiwilligen Feuerwehr rückte daraufhin in Richtung Einsatzort aus.

Schneller Zugriff im Ladenlokal

Die Brandschützer lokalisierten die Ursache der Verrauchung zügig: In einem Ladengeschäft im Erdgeschoss war ein Feuer ausgebrochen. Von dort aus war der giftige Qualm bereits in die darüberliegenden Fluchtwege gezogen. Während sich ein Trupp unter Atemschutz gewaltsam Zugang zum Geschäft verschaffte und die Flammen schnell unter Kontrolle brachte, kümmerten sich weitere Retter um die Menschen im Gebäude. Sie führten die Anwohner sicher ins Freie oder auf eine geschützte Terrasse, damit niemand den gefährlichen Rauch einatmen musste.

Schutz im Bus der Mainzer Mobilität

Trotz der winterlichen Temperaturen musste niemand im Freien frieren. Die Mainzer Mobilität stellte kurzfristig einen Bus bereit, in dem die Betroffenen die Dauer der Lösch- und Belüftungsarbeiten abwarten konnten. Glücklicherweise gab es keine Verletzten zu beklagen. Nachdem die Feuerwehr den Treppenraum gründlich gelüftet hatte, konnten alle Bewohner in ihre Wohnungen zurückkehren, da das Gebäude weiterhin bewohnbar blieb.

Warnung der Experten

Die Feuerwehr Mainz nutzt diesen Vorfall für einen dringenden Appell: Ein verrauchtes Treppenhaus ist eine tödliche Falle. Schon wenige Atemzüge können zur Bewusstlosigkeit führen. Die Experten raten deshalb eindringlich dazu, bei Rauch im Flur in der eigenen Wohnung zu bleiben, die Tür abzudichten und sich am Fenster bemerkbar zu machen.

Ermittlungen der Polizei laufen

Insgesamt waren 27 Einsatzkräfte mit sieben Fahrzeugen vor Ort. Unterstützt wurden sie vom Rettungsdienst und den Mainzer Netzen. Zur genauen Brandursache und der Höhe des entstandenen Sachschadens liegen momentan noch keine Informationen vor. Der Kriminaldauerdienst (KDD) hat die Einsatzstelle übernommen und die Ermittlungen aufgenommen.

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