Ein makabrer Fund hat am Sonntag (11. Januar 2026) zwei Kinder in Worms schockiert. In der Nähe eines Spielplatzes entdeckten Kinder menschliche Überreste. Die Kriminalpolizei ermittelt, doch Herkunft und Identität des Toten sind bislang unklar.
Menschlicher Schädel in Gebüsch entdeckt
Ein gewöhnlicher Sonntagnachmittag endete in Worms mit einer makabren Entdeckung. Gegen 15:00 Uhr stießen zwei Kinder in einem Gebüsch zwischen einem Bahndamm und einem öffentlichen Spielplatz auf einen menschlichen Schädel. Sofort verständigten sie Ihre Eltern, diese, die Polizei, die das Areal umgehend weiträumig absperrte.
Spurensuche im Unterholz
Die angerückten Beamten beließen es nicht bei dem ersten Fund. Bei einer intensiven Absuche des Geländes entdeckten sie im dichten Bewuchs weitere Knochen, die nach ersten Erkenntnissen zu einem vollständigen menschlichen Skelett gehören. Spezialisten der Kriminaltechnik sicherten die Überreste noch vor Ort, um mögliche Spuren nicht durch Witterungseinflüsse zu gefährden.
Kriminalpolizei Worms ermittelt in alle Richtungen
Die Kriminalpolizei Worms steht nun vor einem Rätsel und führt umfangreiche Ermittlungen zu den Hintergründen durch. Aktuell prüfen die Ermittler zwei Hauptszenarien: Handelt es sich um die sterblichen Überreste einer seit langem vermissten Person oder liegt dem Fund ein bisher unentdecktes Kapitalverbrechen zugrunde? Da die Knochen bereits stark skelettiert sind, lässt sich der Todeszeitpunkt nicht unmittelbar feststellen. Das Material befindet sich nun in der Rechtsmedizin, wo Experten versuchen, DNA-Profile zu erstellen und die Liegezeit einzugrenzen.
Ergebnisse erst in einigen Wochen
Bis zur endgültigen Klärung bittet die Polizei um Geduld. Da die gerichtsmedizinischen Analysen zeitaufwendig sind, rechnen die Behörden erst in einigen Wochen mit handfesten Ergebnissen. Erst dann wird feststehen, ob die Akte eines Vermissten geschlossen werden kann oder ob eine Mordkommission die Arbeit aufnehmen muss.
Artikelempfehlung: Schwerer Unfall mit Streifenwagen




