Für den FSV Mainz 05 steht am Donnerstagabend ein besonderes Spiel in der Conference League an: Das Team trifft erstmals auf den polnischen Traditionsverein Lech Posen. Für den neuen Trainer Urs Fischer ist es hingegen ein Wiedersehen – und zwar das fünfte. Als Coach des FC Basel begegnete er Lech Posen bereits in der Saison 2015/16 gleich viermal und gewann jedes Duell. Die Ergebnisse aus Sicht der Schweizer lauteten damals 3:1, 1:0, 2:0 und 1:0.
Nun feiert Fischer seinen Pflichtspieleinstand bei Mainz 05 ausgerechnet in Posen. Anstoß ist um 21 Uhr. „Vielleicht können wir dort ein positives Gefühl für die Bundesliga mitnehmen“, sagt der Schweizer. Doch bis jetzt gelang genau das nicht: Auf jeden der bislang drei Siege in der Conference League folgte in der Bundesliga eine Niederlage.
Mainz reist ersatzgeschwächt nach Polen
Der FSV muss in Posen auf mehrere Stammkräfte verzichten. Torhüter Robin Zentner, Verteidiger Phillipp Mwene und Anthony Caci fallen verletzt aus. Ob einer von ihnen vor der Winterpause zurückkehrt, ist weiterhin offen.
In der Conference League stehen dagegen die in der Bundesliga gesperrten Dominik Kohr und Paul Nebel zur Verfügung. Zudem hat Mainz bei der UEFA Nachwuchsspieler Fabio Moreno Fell aus der U23 nachnominiert. Der 25-Jährige, der am Wochenende sein Bundesliga-Debüt feierte, könnte eine weitere Option im Angriff sein.
Fischer setzt auf Dreier-/Fünferkette
Defensiv kündigt Fischer an, am System seines Vorgängers anzuknüpfen: Eine Dreier- beziehungsweise Fünferkette soll Stabilität bringen. Wie die Formation davor genau aussehen wird, lässt er jedoch offen. Bo Henriksen hatte zuletzt mit einer Doppel-Sechs, zwei Zehnern und einem Stürmer agiert. Fischer setzte in seiner Zeit bei Union Berlin häufiger auf ein 5-3-2.
Ausgangslage in der Conference League
Mainz liegt derzeit mit neun Punkten auf Platz fünf der Ligaphase. Aus den verbleibenden zwei Partien benötigt der FSV voraussichtlich noch drei Zähler, um den direkten Einzug ins Achtelfinale im März zu sichern und die Play-offs im Februar zu vermeiden.
Bereits am Sonntag wartet die nächste schwere Aufgabe: Dann gastiert Mainz beim deutschen Rekordmeister FC Bayern München.




