Zahlreiche Menschen sind zur Zeit auf Jobsuche. Die Pandemie macht das zwar nicht einfacher, aber auch nicht unmöglich. Egal ob frisch von der Uni, gerade gekündigt oder raus aus der Kurzarbeit –  Mit diesen Tipps ist man auch während der Krisenzeit bei der Jobsuche erfolgreich.

Ruhe bewahren und weiter machen

Viele Menschen geraten nach den ersten Absagen schon in Panik. Das ist aber nicht nur nicht notwendig, man blockiert sich damit auch selbst und baut Druck auf, der sich dann bei künftigen Bewerbungen auswirken wird. Eine wichtige Voraussetzung für die Jobsuche während einer angespannten Situation auf dem Arbeitsmarkt ist deshalb: Ruhe bewahren und weiter machen.

Der Bedarf an Fachkräften ist auch während der Krise hoch

Wer sich bewusst macht, dass zahlreiche Unternehmen auch in Krisenzeiten gute Mitarbeiter suchen, hat es leichter. Firmen machen sich auch weiterhin die Mühe und inserieren auf Online-Portalen wie Herojob.de oder schicken ihre Recruitingteams zu Karrieremessen, um neue und vor allem gute Fachkräfte zu finden. Während der Pandemie finden solche Messen in der Regel online statt, sodass man es noch einfacher hat, daran teilzunehmen. Weil der Andrang bei diesen Formaten zurzeit noch geringer ausfällt als bei Präsenzveranstaltungen, besteht vor allem dort die Möglichkeit, sich mit überschaubarem Aufwand gut zu positionieren und wichtige Kontakte zu knüpfen.

Auf das Home-Office vorbereiten

Durch die Corona-Pandemie ist das Arbeiten von Zuhause beliebter denn je. Arbeitssuchende sollten sich darauf einstellen und vorbereiten, denn Unternehmen erwarten von ihren Angestellten, dass sie von zu Hause aus arbeiten können. Dazu gehört, dass die Internetverbindung daheim stabil genug läuft, um störungsfrei beispielsweise an Videokonferenzen teilzunehmen. Natürlich sollte auch der Handyempfang im Homeoffice gesichert sein. Wer im Souterrain oder in ländlicher Umgebung im Funkloch sitzt und auch über das Festnetz nicht erreichbar ist, sollte die Funktion WLAN-Call am Smartphone aktivieren. Wer das tut, stellt sicher, dass die Sprachqualität auch bei schlechtem Netzempfang gut ist.

Mit Initiativ-Bewerbungen ist man häufiger erfolgreich als gedacht

Viele Arbeitssuchende denken vermutlich, dass sie sich nur bei den Firmen bewerben sollten, die aktiv nach Mitarbeitern suchen. Die erste Maßnahme ist daher häufig die Google-Suche nach Stichpunkten wie „Stellenangebote in Ingelheim“ oder „Jobs in Mainz„. Das ist ein guter erster Schritt, doch man sollte sich bewusst sein, dass es noch weitere Möglichkeiten gibt. Denn im Moment sind auch Initiativbewerbungen gefragt und sehr gerne gesehen. Einige Unternehmen schreiben zwar nicht offiziell aus, aber gute Leute werden fast immer gesucht. Wer mit einer Initiativbewerbung überzeugt, kann vielleicht dem Einstellungsstopp trotzen oder steht in der ersten Reihe, wenn kurzfristig eine Stelle neu besetzt werden muss.

Dabei sollte man sich bewusst sein, dass die Krise manche Branchen stärker trifft als andere. Die Coronapandemie begünstigt beispielsweise den Erfolg von E-Commerce-Unternehmen, Logistik- und IT-Firmen, Lebensmittelherstellern sowie die Pflege-Branche. In diesen und anderen ähnlichen Bereichen ist die Chance auf einen neuen Job höher, auch während der Pandemie. Doch natürlich gibt es auch in anderen Branchen weiterhin die Möglichkeit, einen Job zu finden.

Mut, sich als Quereinsteiger zu bewerben

Manche Menschen sitzen seit Monaten zu Hause und möchten möglichst schnell wieder eine Anstellung werden. Dabei haben sie ausreichend Zeit, ihre Interessen näher zu beleuchten und Stellenausschreibungen zu durchsuchen. Doch dabei sollte man sich keinesfalls nur auf den gelernten Beruf konzentrieren, sondern sich fragen, was man eigentlich machen möchte. Dann braucht es nur noch den Mut, sich als Quereinsteiger zu bewerben. Denn einige Unternehmen schätzen Quereinsteiger, weil sie einen gänzlich frischen Blick von außen mitbringen. Wer mit Persönlichkeit überzeugt und gegenüber dem Unternehmen begründen kann, warum man als Quereinsteiger eine echte Bereicherung für das Unternehmen darstellt, hat den Job schon fast sicher.