Stylishe Luxushandtaschen aus zweiter Hand mausern sich zum Knüller der Second-Hand-Szene: Sie kosten lediglich einen Bruchteil vom Originalpreis, unterstreichen persönlichen Stil und haben erfahrungsgemäß eine überdurchschnittlich lange Haltbarkeit.
Doch wie stellt man es am besten an, ein Modell zu finden, das nicht nur günstig, sondern auch stylish und alltagstauglich ist? In diesem Ratgeber finden Fashionistas 5 hilfreiche Tipps, die als Leitfaden für den Kauf von Second-Hand-Designer-Taschen genutzt werden können.
Tipp 1: Verwendungszweck als Maß für die Größe von Second-Hand-Designer-Taschen
Ob die Wahl auf eine kleine, mittlere oder große Second-Hand-Designer-Tasche fällt, orientiert sich hauptsächlich am Bestimmungszweck, für den die Second-Hand-Designer-Tasche gekauft wird. Zu einem eleganten, auf Linie geschnittenen Abendkleid passt eine schlichte Clutch im kleinen Baguette-Format.
Hier kommen die nötigsten Accessoires wie Lippenstift, Taschentücher, Schlüssel und Smartphone raummäßig überaus gut unter. Wer Second-Hand-Designer-Taschen für mehr als ein ausgedehntes Shoppingerlebnis sucht, der wird mit einem sogenannten Shopper passenderweise fündig. Beim Wunsch nach einem Format mittlerer Größe, sind Modelle wie die
- Hobo Bag,
- Tote Bag,
- Wrist Bag
- und die Trapez Bag
eine gute Wahl.
Tipp 2: Taschengröße der Second-Hand-Designer-Taschen auf die Körperstatur abstimmen
Trägt eine zierliche Frau mit schlankem oder athletischem Körper eine überdimensional große Second-Hand-Tasche, kann dies die körperliche Statur visuell immens drücken. Ein optisches Ungleichgewicht entsteht. Aus diesem Grund sollte die Größe der Second-Hand-Designer-Tasche nicht nur dem Verwendungszweck entsprechen, sondern auch auf den Personentyp abgestimmt werden.
So sind im Umkehrschluss vergleichsweise füllige Frauen mit einer etwas größeren Handtasche gut beraten. Der Look mit Tasche wirkt sich auf die Optik der Körperstatur aus. Umgekehrt nimmt die Körperstatur auf den Look der Designer-Tasche Einfluss.
Harmonie lautet demnach hier das Zauberwort. Eine weitere Faustregel für die richtige Taschengröße: Je gehobener und eleganter der Anlass, desto kleiner fällt die gewählte Designer-Tasche für die Verwendung in einem zweiten Leben jenseits der Schaufenster von Designer-Läden aus.
Tipp 3: Second-Hand-Designer-Tasche aus weichem oder steifem Material?
Die Wahl des richtigen Taschen-Materials hängt in erster Linie davon ab, was es im Inneren der Second-Hand-Designer-Tasche aufzubewahren gilt. Handelt es sich um zerbrechliche Gegenstände wie eine Brille ohne Etui oder solche, die anderweitig eines separaten Schutzes bedürfen, ist eine Tasche aus Hartschale eine gute Wahl.
Box Bags und Bucket Bags sind aus einem versteiften Material gefertigt und bieten dem Inhalt der Second-Hand-Designer-Tasche eine schützende Hülle. Trägerinnen sollten ebenfalls wissen, dass eine solche Tasche stets mit dem ihr zur Verfügung stehenden Platz auskommen muss.
Weiche Bags wie Beuteltaschen oder die klassische Hobo Bag hingegen lassen sich bei Bedarf knautschen und verlieren auf Wunsch zugunsten einer platzsparenden Aufbewahrung an Volumen. Schon gewusst? Manche kreativen Damen beschäftigen sich auch mit der DIY-Mode und machen sich ihre Designer-Handtaschen selbst oder sie modifizieren gebrauchte Designer-Handtaschen.
Tipp 4: Überprüfung des Materials der Second-Hand-Designer-Tasche auf Alltagstauglichkeit
Second-Hand-Designer-Taschen, die man schlussendlich per Second-Hand ersteht, werden üblicherweise aus hochwertigen Lederarten gefertigt. Bei der Wahl des Leders lohnt es sich, genau hinzusehen, denn die verschiedenen Ledersorten zeichnen sich durch eine Reihe individuell relevanter Materialeigenschaften aus.
Ein besonders edles Exemplar, das bei Taschen-Fans sehr gefragt ist, besteht aus Wildleder, ein elegantes, stilvolles, aber auch schmutzanfälliges und feuchtigkeitsempfindliches Material.
Modelle aus Glattleder wirken zeitlos, minimalistisch und pur. Hier kann es als nachteilig empfunden werden, dass selbst kleine Kratzer leicht sichtbar sind. Als besonders luxuriöses Taschenmaterial gilt Saffianoleder. Fehlt ihm die Feuchtigkeit, zeigt sich das Material rasch spröde.
Tipp 5: Wirkung der Second-Hand-Designer-Tasche orientiert sich am Design
Ob die gewünschte Designer-Handtasche aus zweiter Hand wie beabsichtigt zur Geltung kommt, hängt maßgeblich von der Entscheidung für Farbe und Muster des Pieces ab. Grundsätzlich wirken unifarbene Handtaschen mit wenig Chichi ultraedel und stellen die Stilsicherheit der Trägerin heraus.
Wer es etwas aufregender, individueller und angesagter bevorzugt, entscheidet sich für ein farbenfrohes, lebhaft gemustertes Modell. Applikationen mit 3D-Blüten, Modelle mit Faux Fur und Animal Designs verheißen ein feines Gespür für zeitgenössische Handtaschen-Trends.
Second-Hand-Designer-Taschen einfach nur mit Köpfchen kaufen
Neben all den genannten Tipps kann es sinnvoll sein, Second-Hand-Designer-Taschen antizyklisch zu kaufen. Modelle in spritzigen Farben wie „Limoncello“ oder „Apricot“ sind im Sommerurlaub gern gesehen und gelten auch in der Winter-Saison als äußerst attraktiv. Als Faustregel gilt, beim Taschenkauf stets den Mainstream im Blick zu behalten.



