Die Bundeswehr hat erneut Anpassungen des „Einsatzkontingents Hilfeleistung Corona“ vorgenommen, um in der gegenwärtigen volatilen Lage der „4. Welle“ auch in den Wochen über Weihnachten schnell und flexibel unterstützen zu können. Heute am 15. Dezember wurde das Kontingent von derzeit 12.000 Kräften auf 17.500 Kräfte mit Reaktionszeiten von 48 bis 72 Stunden aufgestockt.


Tendenz weiter steigend

Derzeit unterstützt die Bundeswehr mit 8.000 Soldaten im Rahmen der Amtshilfe in 14 Bundesländern. Aktuell sind 3.000 Kräfte in 260 Gesundheitsämtern, 1.500 Kräfte in 220 Impfzentren und 1.200 Kräfte in 100 Krankenhäusern eingesetzt. Schwerpunkte sind in Bayern (2.100 Kräfte), Nordrhein-Westfalen (820 Kräfte), Berlin (700 Kräfte) und Sachsen (560 Kräfte). Weitere 300 Anträge auf Amtshilfe mit 4.300 Kräften für Gesundheitsämter, Impfzentren und Krankenhäusern sind in Vorbereitung; Tendenz weiter steigend.

Die Verstärkung des Kontingents orientiert sich an den regionalen Brennpunkten, d.h. die neuen Kräfte werden mit Schwerpunkt im Süden und Südosten (Regionaler Führungsstab Süd: Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Thüringen) bereitgestellt. Eine Strategische Reserve in Stärke von weiteren 7.500 Kräften mit gestaffelten Verfügbarkeiten von 7 bis 14 Tagen wird unter Führungsvorbehalt des Generalinspekteurs vorgehalten.