Dein Kreditscore ist eine dreistellige Zahl, die die Wahrscheinlichkeit vorhersagt, ob du deine Kreditverbindlichkeiten pünktlich bezahlen wirst. Der Score liegt in der Regel zwischen 300 und 850 und wird anhand von Informationen aus deiner Kreditauskunft berechnet.

Deine Konten, dein Zahlungsverhalten und deine Kreditanfragen sind Beispiele für Informationen aus deiner Kreditauskunft, die zur Berechnung deiner Kreditwürdigkeit herangezogen werden.

Wie dein Kreditscore verwendet wird

Wenn du eine Kreditkarte oder einen Kredit beantragst, nutzt der Kreditgeber deine Kreditwürdigkeit, um zu entscheiden, ob er dir einen Kredit gewährt oder nicht. Der Kreditscore gibt Aufschluss darüber, wie zuverlässig du als Kreditnehmer bist, und lässt Kreditgeber wissen, ob du ein gutes Risiko für einen Kredit oder eine Kreditkarte bist oder nicht. Wenn du zum Beispiel einen Online Kredit mit LoanScouter suchst, dann kannst du erkennen, welche Aspekte bei der Kreditvergabe wichtig werden. 

Kreditgeber sind jedoch nicht die einzigen, die die Kreditwürdigkeit prüfen. Auch dein Energieversorger, dein Vermieter und dein Mobilfunkanbieter können deine Kreditwürdigkeit prüfen, um sich ein Bild davon zu machen, wie zuverlässig und finanziell stabil du bist.

Gläubiger und Kreditgeber nutzen deine Kreditwürdigkeit auch, um die Preise und Bedingungen für deine Kreditkarte oder dein Darlehen festzulegen. Eine höhere Kreditwürdigkeit hilft dir dabei, niedrigere Zinssätze für Kreditkarten und Kredite zu bekommen. Wenn du keine Kredithistorie oder eine niedrigere Kreditwürdigkeit hast, werden dir höhere Zinsen angeboten, die letztendlich teurer sind. Diese höheren Zinssätze sollen das Risiko senken, das Kreditgeber eingehen, indem sie weniger zuverlässigen Kreditnehmern Darlehen oder Kreditkarten anbieten.

Was fließt in den Kreditscore ein?

Da einige Teile deines Zahlungsverhaltens wichtiger sind als andere, werden verschiedene Teile deiner Kreditgeschichte bei der Berechnung deines Kreditscores unterschiedlich gewichtet.

  • Zahlungsverhalten: Die Kreditgeber achten vor allem darauf, ob du deine Rechnungen pünktlich bezahlst oder nicht. Der beste Indikator dafür ist, wie du deine Rechnungen in der Vergangenheit bezahlt hast. Verspätete Zahlungen, Zahlungsausfälle, Inkasso und Insolvenzen wirken sich alle auf den Teil „Zahlungsverhalten“ deiner Kreditwürdigkeit aus. Je besser du in der Vergangenheit deine Schulden – wie etwa Kreditraten oder Kreditkartenrechnungen – pünktlich bezahlt hast, desto höher ist deine Kreditwürdigkeit. 
  • Geschuldete Beträge: Die Höhe der Schulden, die du im Vergleich zu deinem Kreditrahmen hast, wird als Kreditauslastung bezeichnet. Je mehr Geld du bereits schuldest, desto unflexibler sind deine Ausgaben, was es für dich riskanter macht, neue Schulden aufzunehmen, was deine Kreditwürdigkeit senkt. Halte dein Kreditkartenguthaben bei etwa 30% deines Kreditlimits oder weniger, um deine Kreditwürdigkeit zu verbessern.
  • Länge der Kredithistorie: Eine längere Kredithistorie ist vorteilhaft, weil sie mehr Informationen über deine Ausgabengewohnheiten liefert. Je länger du verlässlich Kredite aufgenommen hast, desto höher ist deine Punktzahl. Wenn du deine Konten lange Zeit offen hältst, führt das zu einer höheren Kreditwürdigkeit. Aber auch als neuer Kreditnehmer kannst du eine hohe Kreditwürdigkeit haben, wenn du nur geringe Schulden hast und deine Zahlungen pünktlich leistest.
  • Neue Kredite: Menschen, die in kurzer Zeit viele neue Kreditkonten eröffnen, gelten im Allgemeinen als riskantere Kreditnehmer. Zu viele Kreditanträge können bedeuten, dass du dich stark verschuldet hast oder dass du in finanziellen Schwierigkeiten steckst.
  • Kreditmix: Verschiedene Konten zu haben, ist vorteilhaft, weil es zeigt, dass du Erfahrung im Umgang mit verschiedenen Krediten hast. Dies ist kein wichtiger Faktor für deine Kreditwürdigkeit, es sei denn, du hast nicht viele andere Informationen, auf die du deine Punktzahl stützen kannst.