Heutzutage stehen einem die unterschiedlichsten Möglichkeiten zur Verfügung im Internet Geld zu verdienen. Immer wieder ist dabei die Rede vom sogenannten Daytrading und ähnlichem. Grundsätzlich gibt es diverse Wege an der Börse zu investieren. Welche Variante für einen persönlich die beste ist, hängt natürlich ganz von den eigenen Interessen ab.

Daytrading wird zum Beispiel überwiegend von professionellen Investoren betrieben, welche mit Aktien und Futures handeln. An der Königsklasse stehen dabei die High Frequency Trader. Doch wie genau kann man als Einsteiger im privaten Bereich besser im Umgang mit dem Daytrading Broker werden und welcher Anbieter ist der beste? All diese Fragen und mehr hat der folgende Artikel beantwortet.

Was genau ist Daytrading?

Ganz Beginn sollte zunächst einmal geklärt werden, was sich Neulinge unter diesem Begriff vorstellen können. Kurz und knapp handelt es sich dabei um Personen, welche versuchen auf tägliche Kursschwankungen an der Börse einen Gewinn zu erzielen. Beim Trading selbst werden jedoch nicht nur auf steigende Kurse gepokert, sondern ebenso auf sinkende. Der Begriff Daytrader an sich wirkt daher eher irreführend. Denn hier wird nicht das Wertpapier innerhalb eines Tages gekauft und anschließend wieder verkauft. Zunächst einmal wird eine passende Strategie angelegt, die sich nicht selten auf mehrere Tage strecken kann.

Schwankungen an der Börse selbst finden jedoch Tag für Tag statt. So kann ein im Wert gefallenes Papier am Abend am nächsten Morgen wieder deutlich mehr wert sein. Weiterhin werden bei Daytrading Broker, welche die Trasse zur Verfügung stellen, diverse Dinge gehandelt. Dabei handelt es sich unter anderem um:

  • Aktien
  • Devisen
  • Kryptowährungen
  • Rohstoffe

Wie sollte man mit einem Daytrading Broker arbeiten?

Wer mit Daytrading beginnen will, muss sich zunächst einmal einen passenden Broker suchen. Gerade im Internet stehen dazu etliche Anbieter zur Verfügung. Doch nicht allem sollte man blind vertrauen. Hier lohnt es sich zuvor eine ordentliche Recherche über dessen Seriosität und co. anzustellen. So wird die Gefahr gemindert auf Betrüger zu stoßen. Ebenfalls entscheidend ist die Frage: Wie genau sollte überhaupt mit einem Daytrading Broker gearbeitet werden? Hier müssen die Betroffenen auf verschiedene Aspekte achten. Die wichtigsten davon einmal kurz in der Zusammenfassung:

1) Gebühren beachten

Broker wollen ebenfalls Gewinne erzielen. Oftmals ist die Anmeldung kostenlos. Doch alle seriösen Forex Broker verlangen bei Transaktionen und co. Gebühren. Je nach Anzahl der Trasse, welche am Tag gemacht werden, wird eine unterschiedliche Gebühr verlangt. Um die eigenen Kommissionen so niedrig wie möglich zu halten, ist die Wahl des richtigen Anbieters eine entscheidende Frage. Manche verzichten komplett darauf, bieten aber indirekte Kosten des Handelns an. Hier sollte man genau aufpassen.

2) Emotionen im Griff halten

Wer mit einem Broker arbeitet, muss sich vor allem im Griff haben. Gerade zu Beginn passiert es nicht selten, dass Verluste nicht lange auf sich warten lassen. Hier gilt es Geduld zu bewahren und seine Strategie fortzusetzen. Oftmals übertreiben es manche und setzen deutlich mehr, um den Verlust wieder hereinzuholen. Mit Laufe der Zeit wird man mit dieser Methode jedoch keinen Erfolg erzielen.

3) Demokonto zum Lernen

Daytrading kann sehr komplex werden. Die Betroffenen benötigen einiges an Wissen und müssen stets auf dem aktuellsten Stand bleiben. Wer sich noch nicht traut echtes Geld einzusetzen, der kann auf ein sogenanntes Demokonto zurückgreifen. Viele Broker bieten dies für den Einstieg an. Dadurch können die Mechaniken besser verinnerlicht werden und ein erster Eindruck von der Benutzeroberfläche gewonnen werden. Gerade Beginnern wird sehr zu diesem Schritt geraten.

4) Startkapital und Strategie festlegen

Eine der wichtigsten Frage ist. Wie viel Startkapital sollte vorhanden sein? Grundsätzlich sollte beim Daytrading nur das Geld eingesetzt werden, welches auch wirklich zur Verfügung steht. Generell gilt ein Startkapital mit rund 10.000 Euro als ideal. Ansonsten können Ordergebühren die potenziellen Gewinne schnell auffressen. Als Beginner jedoch empfehlen sich weitaus niedrigere Beträge, um besser reinzukommen. Strategien beziehen sich nicht selten auf Wochen oder mehrere Monate. Geduld ist also gefragt.

5) Thema Steuern

Anleger sind in Deutschland dazu verpflichtet ihre Gewinne an der Börse zu versteuern. Denn bei Börsengewinnen handelt es sich um Kapitalerträge, welche der Kapitalertragssteuer unterliegen. Hierbei sollten die Betroffenen jedoch direkt mit ihren Beratern sprechen, um potenzielle Missverständnisse aus dem Weg gehen zu können.

6) Analyse in Echtzeit

Ein besonders wichtiger Punkt ist die Analyse. Trasse sollten nicht aus reinem Bauchgefühl abgeschlossen werden. Hintergrundwissen und aktuelle Veränderungen in bestimmten Beriechen haben einen großen Einfluss. Das sollte auch in der Strategie verinnerlicht werden.

7) Werkzeuge und Tools

Ganz am Schluss stehen noch die unterschiedlichen Tools und Werkzeuge, welche beim Finden der oben genannten Informationen unterstützen sollen. Immer nur in Google nach den passenden Infos zu suchen kann viel und wertvolle Zeit kosten. Idealerweise verfügt der Broker über diverse Tools, welche bei der Entscheidungsfindung helfen können. Seriöse Anbieter bieten einen breiten Pool an Funktionen an, auf die ihre Kunden zurückgreifen können. Auch professionelle Trader kommen ohne sie nicht aus. Deswegen sollte keiner auf Analyse und co. verzichten.

Fazit

Das Thema Daytrading ist eine Sache, welche nicht auf die leichte Schulter genommen werden sollte. Grundsätzlich handeln hier die Betroffenen mit Aktien, Devise, Wertpapieren sowie Rohstoffen oder Kryptowährungen an der Börse. Der Begriff Daytrading beinhaltet tägliches Handeln. Allerdings ziehen sich die Strategien nicht selten auf mehrere Tage, Wochen oder gar Monate. Wer in dem Thema neu ist, sollte vor seinem ersten Setzen von Echtgeld verschiedene Aspekte beachten. Dazu zählt insbesondere die Wahl eines seriösen Brokers, welcher sich auch bei anderen positiv in Szene setzen konnte. Zudem wird ganz klar ein Demokonto empfohlen, um den Anbieter genauer unter die Lupe zu nehmen.