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Das Wetter in Deutschland bleibt auch in den kommenden Tagen unbeständig. Nach einem milden Wochenende mit angenehmen Frühlingstemperaturen von bis zu 17 Grad, wird es nun wieder kälter. Wetterexperten prognostizieren Schneeregen, Schneeschauer, Graupelschauer und vereinzelt auch kurze Gewitter. Diplom-Meteorologe Dominik Jung von wetter.net betont jedoch, dass es sich hierbei um normale Wetterverhältnisse für diese Jahreszeit handelt und es in den tiefen Lagen Deutschlands weder Dauerfrost noch eine geschlossene Schneedecke geben wird.

Saharastaub ab Donnerstag

Darüber hinaus könnte der erste Saharastaub des Jahres am Donnerstag (23. Februar 2023) in Deutschland ankommen und sich auf Autos und Fenstern bemerkbar machen, wie der Copernicus-Atmosphärendienst der EU mitteilte. Der leitende Copernicus-Wissenschaftler Mark Parrington betonte jedoch, dass in Deutschland keine großen Auswirkungen auf die Qualität der Atemluft zu erwarten seien. Allerdings könnte Regen den Staub am Donnerstag zu Boden bringen.

Ab Dienstag (28. Februar 2023) nehmen die Sonnenanteile jedoch wieder deutlich zu und die Temperaturen erreichen tagsüber bis zu 11 oder 12 Grad. In der Nacht muss man jedoch mit leichtem bis mäßigem Frost rechnen. Die neusten Wetterberechnungen lassen zudem auf eine noch stärkere Erwärmung zum 6. oder 7. März hin hoffen. Experten vermuten, dass milde Luftmassen die Mitte und den Süden Deutschlands fluten werden und Tageswerte zwischen 15 und 21 Grad möglich sind. Doch Diplom-Meteorologe Dominik Jung betont, dass es noch zu früh sei, um von einem Vollfrühling zu sprechen und man abwarten müsse, ob sich diese Prognose bewahrheiten werde.

Alles in allem bleibt das Wetter in Deutschland also auch in den kommenden Tagen wechselhaft und unbeständig. Während tagsüber angenehme Temperaturen herrschen, muss man nachts mit Frost rechnen. Es bleibt abzuwarten, ob sich die Prognosen bezüglich einer Erwärmung Anfang März bewahrheiten werden und der Vollfrühling endlich Einzug hält.