„Deutschland, deine Rastplätze“, so lautet das diesjährige Motto der bundesweiten Clubinitiative des ACE Auto Club Europa. Bundesweit sind rund 800 Ehreamtliche unterwegs und nehmen den Zustand und vor allem auch die Familienfreundlichkeit der unbewirtschafteten Rastplätze an den Autobahnen genauer unter die Lupe. Am Mittwoch, 10. August, prüften Andreas Schmitt und Roland Kaiser vom Kreisvorstand Westpfalz vierzehn unbewirtschaftete Rastplätze in der Westpfalz.

Rastplätze werden zwei mal geprüft

In Deutschland gibt es ein rund 13.000 Kilometer langes Autobahnnetz mit circa 1.500 unbewirtschaftete Rastplätzen – mal mit WC, mal ohne. Mindestens 500 dieser 1.500 Ratsplätze sollen in der Zeit vom 1. April bis zum 30. September dieses Jahres je zweimal durch die Ehrenamtlichen des ACE auf Ausstattung, Sauberkeit, Barrierefreiheit und Familienfreundlichkeit getestet werden.

Keine Möglichkeit, den Müll zu trennen

Bei den Tests an den Autobahnen A6, A62, und A63 wurde schnell deutlich, dass zum Beispiel Mülltonnen in hoher Zahl vorhanden sind. Meist waren die Tonnen fast leer, auf dem Rastplatz „Weiherborner Garten“ hatte wohl jemand seine Reifen entsorgt. Den Ehrenamtlichen fiel auf, dass es auf allen getesteten Rastplätzen keine Möglichkeit gab den Müll zu trennen. Auch Sitzgelegenheiten gibt es in ausreichender Anzahl – nicht immer barrierefrei zu erreichen. Ebenfalls positiv fiel das Urteil zum Thema Sauberkeit aus. Kritik übte der Kreisvorstand an der Sperrung der Toiletten auf dem Rastplatz „Höllenplacken“ an der A6. Diese seien nun bereits mehrere Wochen nicht nutzbar hier sieht es auf der Rückseite des Toilettengebäudes ekelerregend aus.

Insgesamt zogen die Tester ein positives Fazit.  „Wir konnten zum zweiten mal einen Überblick über die Anlagen verschaffen – wobei auffiel, dass die allgemeine Sauberkeit besser war als beim ersten Test“, so Volker Schork, Regionalbeauftragter Club für Rheinland-Pfalz und das Saarland, die die Ehrenamtlichen bei ihrem Test begleitete.