Das Online Banking bedeutete einst einen großen Wandel im Bankwesen. Zu Beginn des Millenniums waren die Kunden noch etwas skeptisch, doch in der heutigen Zeit führt kein Weg mehr am digitalen Banking vorbei.

Groß war natürlich der Aufschrei, als es Hackern in den ersten Jahren immer wieder gelang, sensible Daten von den Servern der großen Banken zu stehlen. Auch heute ist es leider immer noch so, dass im Internet große Gefahren drohen. Aus diesem Grund darf man sich als Bankkunde nicht wundern, dass sich beinahe jährlich die Methoden zur Verifizierung ändern und es immer mehr Schritte zu beachten gilt, wenn man sicher eine Überweisung tätigen möchte oder einfach nur wissen will, wie es um den eigenen Kontostand bestellt ist.

Wo treten beim Online Banking die meisten Fehler auf?

Bevor man sich genauer mit dem Thema der Sicherheitslücken und deren Vermeidung beim Online Banking auseinandersetzt, muss geklärt werden, was die Ursache für diese ist. Sind es die Server der Banken, Hacker oder generell instabile Sicherheitssysteme?

Leider ist dem nicht so. In den allermeisten Fällen ist der Fehler bei einem selbst zu finden. Das bedeutet, dass man selbst das größte Risiko für seine online verwalteten Finanzen darstellt. Betrüger und Banditen setzen am Bankkunden an und versuchen diesen zumeist zu einer Aktion zu bringen, die zur Preisgabe sensibler Daten führt.

Selbst hat man nicht die Möglichkeit, in die Sicherheitssysteme der Banken einzugreifen. Viel wichtiger ist also, dass man stets Vorsicht walten lässt. Auch dann, wenn vielleicht die IBAN und andere persönliche Daten im Internet noch sicher verwahrt sind, bedeutet das nicht, dass andere wichtige Informationen bereits in unbefugte Hände geraten sind. Sie nutzen diese unter anderem dann dazu aus, um dem Kunden vorzutäuschen, dass eine wichtige Nachricht von der eigenen Bank im Postfach ist. Das Fälschen einer täuschend echten E-Mail ist ein Leichtes und wer gerade in Gedanken ist und der Aufforderung der E-Mail folgt, die zumeist verlangt, dass wichtige Daten und sogar Zugangscodes und PINs zu einer vorgetäuschten Überprüfung eingegeben werden, der darf sich für einen unerlaubten Zugriff auf das eigene Bankkonto einstellen.

Das generelle Misstrauen – ein nützlicher Schutz?

Misstrauisch sein – das klingt auf den ersten Moment nicht gut, schließlich möchte man das Surfen im Internet in vollen Zügen auskosten.

Da kann man auch weiterhin, wenn man eine Art persönlichen Sensor dafür entwickelt, wenn Gefahren drohen. Generell gilt, dass man stets vergleichen sollte. Gibt es für eine Sache mehrere Anbieter, so schadet ein wenige Minuten dauernder Vergleich nicht.

Veranschaulichen lässt sich das Beispiel und die Wichtigkeit des Vergleichs nicht nur beim Banking, sondern auch im Spiel. Einen 200% Casino Bonus bekommt schließlich nur der Spieler, der sich für das richtige Online Casino entscheidet. Ein Vergleich gestaltet sich umso einfacher, je besser man über die wichtigen Faktoren Bescheid weiß. Wer sich als Neuling zum ersten Mal an das Online Banking heranwagt oder wer sich dazu entscheidet, die Bank zu wechseln, der sollte eine besondere Vorsicht an den Tag legen. Um auf Nummer sicher zu gehen, gibt es einige Dinge, die auf jeden Fall befolgt werden sollen.

Fehler effizient und dauerhaft vermeiden

Die nachfolgende Liste gibt eine Übersicht darüber, wo Fehler auftreten können und wie sich diese einfach vermeiden lassen. Bereits bei der Einrichtung eines Online Kontos sollte man sich dieser Punkte bewusst sein und diese niemals außer Acht lassen.

  • Online Banking ohne professionelle Beratung: Immer mehr Banken nutzen ihr Online Angebot, um Filialen und Mitarbeiter abzubauen. Vor allem ältere Menschen, die wenig technikaffin sind, haben damit ihre Probleme. Der demografische Wandel spielt in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle. Die angewandten Systeme beim Online Banking werden immer komplexer und durch das Unwissen älterer Mitbürger werden diese schnell zu einer Zielscheibe für Betrüger und Banditen, die es auf fremdes Geld abgesehen haben.
    Aus diesem Grund ist es entscheidend, dass man das Gespräch sucht, wenn man sich unsicher fühlen sollte. Nach wie vor sollte es immer möglich sein, mit der eigenen Bank telefonisch oder sogar persönlich ins Gespräch zu kommen. Die Bankmitarbeiter führen einen durch den Registrierungsprozess und zeigen auf, welche Möglichkeiten es gibt und worauf es zu achten gilt.
  • Die Wichtigkeit von Passwörtern: Der Zugriff auf das eigene Konto ist im Online Banking besonders leicht. Normalerweise braucht es bloß die eigene IBAN und ein Passwort. Kompliziert wird es erst dann, wenn eine Überweisung getätigt werden soll. Dann reicht in der Regel ein Gerät nicht aus. Tätigt man die Online Überweisung beispielsweise am Rechner, so nutzt man das Smartphone oder den PC, um den dafür benötigten TAN zu generieren. Eine große Gefahr geht also immer dann von den Geräten aus, wenn diese zum gleichen Zeitpunkt entwendet werden. Dann kommt es auf die Stärke der Passwörter an. Diese bieten zwar niemals einen voll umfassenden Schutz, sind aber dennoch eine Hürde, die es für die digitalen Langfinger zu überwinden gilt.
  • Zu langsame Reaktion nach dem Datenklau: Ist es erst einmal passiert und sind wichtige Daten verloren gegangen und befürchtet man, dass jederzeit ein unerlaubter Zugriff auf das Konto erfolgen könnte, so muss man sofort handeln. In manchen Fällen geht es tatsächlich um wenige Minuten. Glücklicherweise gibt es mit der 116 116 eine Sperrnummer, die international gilt. Egal, ob man in den eigenen vier Wänden Opfer einer Spionageaktion geworden ist oder einem im Ausland wichtige Dinge entwendet worden sind, dieser Service sorgt dafür, dass sich das eigene betroffene Konto binnen weniger Minuten sperren lässt. Zu diesem Zweck gelten beim Einsatz dieses Services vereinfachte Regeln bei der Verifizierung.
  • Höchste Vorsicht bei verdächtigen E-Mails: Wie bereits erwähnt, geht die größte Gefahr von E-Mail aus. Diese verkünden beispielsweise im Betreff, dass das eigene Konto aufgrund verdächtiger Aktivitäten gesperrt wurde. Die Rede ist also von den sogenannten Phishing-Mails. Der Nutzer des Online Bankings soll genau auf ein paar wichtige Elemente bei jeder einzelnen E-Mail achten: Die Anrede erfolgt bei der originalen E-Mail mit dem Namen und am unteren Ende der Mail ist das Impressum angegeben. Rechtschreibfehler und ein Blick auf die Adresse des tatsächlichen Absenders sind ebenso hilfreich.