Ein Zukunftsworkshop mit Jugendlichen, ein Gipfeltreffen mit Bürgermeistern und ein Grüner Tisch mit Landwirten und Winzern binnen weniger Tage – als Bürgermeister der Verbandsgemeinde sucht Martin Groth offenen Austausch und Dialog. In den Gesprächsreigen der vergangenen Tage und Wochen reihte sich Landtagsabgeordnete Kathrin Anklam-Trapp bei ihrem Antrittsbesuch gerne ein, um sich ebenfalls mit dem Nachfolger des langjährigen Amtsvorgängers Klaus Penzer auszutauschen.

Dabei warb Anklam-Trapp für eines ihrer Herzensanliegen, nämlich das präventive und gesundheitsfördernde Beratungs- und Vernetzungsangebot Gemeindeschwester plus. „Die Gemeindeschwester plus kann dazu beitragen, dass ältere Menschen, die noch keinen Pflegebedarf haben, länger gesund zuhause leben können“, so die pflegepolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Landtag, welche die Verbandsgemeinde auf dem Weg hierzu gerne begleiten möchte.

Vernetzen bildete quasi das Stichwort für das nächste Thema, wenn auch im Sinne der Mobilität

So berichtete Martin Groth erfreut über die anstehenden Investitionen zugunsten des Rhein-Radweges, des Selz-Radweges sowie des Rheinterrassen-Achters-Nord beziehungsweise auch -Süd. „Möglich machen das finanzielle Hilfen des Landes und des Bundes sowie der EU“, bedankte sich der passionierte Radfahrer und Gravel-Biker.

In Sachen Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) wünschen sich sowohl Anklam-Trapp als auch Groth, dass Rheinhessen und damit auch Rhein-Selz ebenfalls noch stärker zusammenwachsen können. „Für Schulkinder, Jugendliche und auch Berufspendler sind die richtigen Weichen zu stellen“, hofft Anklam-Trapp auf neue Impulse über das Nachfolgemodell zum 9-Euro-Ticket. Neben der sogenannten Verkehrswende über Bus, Bahn und Rad begrüßen beide auch den Ausbau Erneuerbarer Energien.

Auch das 50 Jahre alte Schwimmbad in Oppenheim stand auf dem Programm

Zwar können bis zum angestrebten Neubau Schulen und Vereine auf das Gimbsheimer Freibad ausweichen, ein ganzjährig nutzbares Hallenbad ist allerdings für die gesamte Verbandsgemeinde von hoher Relevanz.

„Inhaltliche Schnittmengen sind uns im Gespräch schnell bewusst geworden“, zog Anklam-Trapp eine positive Bilanz des Kennenlernens. Und Martin Groth brachte es abschließend auf den Punkt: „Jetzt freuen wir uns auf eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit für Rhein-Selz!“