Am Mittwochmittag (10. August 2022) mussten die Feuerwehren der Verbandsgemeinde Rhein-Selz nach Undenheim ausrücken. Aus ungeklärter Ursache kam es zu einem Brand in einem Einfamilienhaus. BYC-News war vor Ort.

Nachbarn bemerkten Rauch aus dem Gebäude und alarmierten die Feuerwehr

Gegen 14:30 Uhr bemerkten Nachbarn im knapp 3000 Anwohner großen Undenheim im Landkreis Mainz-Bingen einen Brand in ihrer Nachbarschaft. Umgehend wurden die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren von der Feuerwehrleitstelle Mainz über ihre Melder zur Einsatzstelle alarmiert. In einem Einfamilienhaus in der Gundelandstraße war es im Kellergeschoss zu einem Brand gekommen. Entgegen erster Meldungen, dass sich noch mehrere Personen, im laut Anrufer, stark verrauchten Gebäude befinden würden, stellten die Rettungskräfte fest, dass sich keine Personen mehr im Haus befanden. Es konnte jedoch festgestellt werden, dass es in einem Raum im Kellergeschoss zu einem Feuer gekommen war.

Haustiere wurden von den Bewohnern aus dem stark verrauchten Haus gerettet

Die Anwohner hatten bei Eintreffen der ersten Kräfte der Feuerwehr das Gebäude eigenständig und unverletzt verlassen. Auch die Haustiere des Haushaltes wurden durch die Anwohner aus dem Gebäude gerettet. Die Löschversuche der Bewohner scheiterten kläglich, sodass die Feuerwehr tätig werden musste.

Mehrere Trupps unter Atemschutz im Löschangriff

Die Feuerwehrkräfte begannen nach dem Eintreffen umgehend mit dem Löschangriff unter Atemschutz. So wurde das Feuer im Kellergeschoss mit einem Trupp im Gebäude und einem Trupp im Außenbereich des Gebäudes gelöscht. Nach circa 20 Minuten konnte „Feuer aus“ gemeldet werden. Anschließend fanden Nachlöscharbeiten, welche auch unter Atemschutz stattfinden musste. Hierzu wurden Wärmebildkameras benutzt. Der Brandrauch zog vom Kellergeschoss bis hin zum Dachgeschoss durch das Komplette Haus. Die Freiwilligen Feuerwehren belüfteten das Haus mit einem Überdrucklüfter, um den Brandrauch aus dem Gebäude zu entfernen.

Großaufgebot an Rettungskräften im Einsatz

Der Einsatz konnte von den Rettungskräften nach 2 ½ Stunden beendet werden. Im Einsatz waren 55 Kräfte der umliegenden Freiwilligen Feuerwehren mit 11 Fahrzeugen. Zudem der Rettungsdienst und die Polizei. Zur Höhe des Sachschadens konnte vor Ort keine Angabe gemacht werden. Die Kriminalpolizei hat ihre Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.