Das Klima ist heutzutage in aller Munde und nicht jeder weiß, an welchen Schrauben man drehen soll, um in allen möglichen unternehmerischen Bereichen nachhaltiger tätig zu sein. Spätestens seit der Corona-Krise steht fest, wie produktive, aber gleichzeitig digitale Zusammenarbeit gehen kann. Sowohl bei Produkten als auch bei Unternehmen geht es um zusätzliche Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit. 50 Prozent aller Kunden wählen beim Einkauf ausschließlich Waren aus, die ökologisch wertvoll sind, wobei sich dieser Trend weiter fortsetzen wird.

Unternehmen müssen zwangsläufig immer mehr in das Thema Nachhaltigkeit involviert werden, durch das sie sich bei ihren Kunden ein besseres Image und eine höhere Kundenzufriedenheit schaffen können. Zudem ist es möglich, das Produktportfolio zu erweitern und seine Attraktivität als Arbeitgeber zu erhöhen. Moderne Unternehmen sollten die Themen der Zeit für einen guten Ruf annehmen. Schließlich geht es darum, dass soziale und ökologisch handelnde Anbieter für sich neue Märkte erschließen und Wachstumsmöglichkeiten umsetzen können.

Studien zufolge ist es gerade die junge Generation, die den Stein ins Rollen bringt. Unternehmen sollten nie vergessen, dass es sich hierbei um ihre zukünftigen Kunden handelt. Jugendliche engagieren sich aktiv und wollen wissen, wie digitale Nachhaltigkeit gefördert werden kann und welche ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen das Internet in Zukunft haben wird. Die digitale Nachhaltigkeit ist ein vielschichtiges Thema, das nur in einem kooperativen Ansatz aller Interessenten angegangen und umgesetzt werden kann.

Ein Beispiel – die (internationale) Kommunikation

Gerade die Kommunikation lässt sich mittlerweile gut digital abwickeln, ohne dass es zu Problemen oder zu Störungen kommt. Um selbst die Mitarbeiter aus dem Ausland oder kurzfristig auf Zuruf an den Tisch zu bekommen, hilft die Organisation von einer Videokonferenz. Damit können selbst multinationale Teams zusammenzuarbeiten. Sie holt alle an einen Tisch, wobei sowohl die Mimik als auch die Gestik betrachtet wird. Mittlerweile ist die Technik auch so weit entwickelt, dass die Ton- und Übertragungsqualität hoch genug ist, dass das Meeting problemlos stattfinden kann.

Wer an einer solchen Videokonferenz teilnimmt, spart Emissionen von CO² und handelt damit nachhaltig. Unternehmen profitieren gleich in mehrfacher Hinsicht – sie sparen Geld durch weniger Geschäftsreisen und können Konferenzen kurzfristig ansetzen. Gleichzeitig können sie an ihrem Image feilen, eine nachhaltig arbeitende und ökologie-freundliche Firma zu sein. Im unternehmerischen Sinne ist es jedoch immer notwendig, sich nach außen ein positives Image zu geben. Sie werden als nachhaltig wahrgenommen.

Um eine Videokonferenz zu organisieren, braucht es eine hochwertige Kamera und eine moderne Sprachsoftware wie Zoom, Skype oder Google Hangouts. So können die Teams sowohl national als auch international zusammenarbeiten – selbst wenn sie physisch nicht in der Firma sind. Auch rein praktische Gründe können Relevanz haben, gerade bei kleinen und mittelständischen Unternehmen, die nicht so viel Büroflächen zur Verfügung haben.

Nachhaltigkeit perfekt organisieren

Jedes Unternehmen sollte für sich ein individuelles Nachhaltigkeitskonzept entwickeln, wobei sie die drei Säulen Ökologie, Ökonomie und Soziales unter einen Hut bringen müssen. Dies liegt darin, dass nicht alle Ansätze für sich nutzbar sind oder zumindest nicht die gleiche Wichtigkeit für sie hat. Dabei ist es die Aufgabe der Unternehmensführung, herauszufinden, welchen der Kriterien Vorrang gewährt werden muss. Mittlerweile stellen sich die Unternehmen auch dieser Situation und streben nach mehr Umweltfreundlichkeit und versuchen, passende Lösungen für sich zu entwickeln.

Die Auswirkungen des Einhaltens nachhaltiger Kriterien müssen sich mit der Unternehmensstrategie vereinbaren lassen, denn sie haben kurz- und langfristige Auswirkungen bei der eigenen Leistung, wobei das Konzept auf lange Sicht angelegt sein muss, damit es nicht nur bei kurzen oder unmittelbaren Vorteilen verbleibt. Die Nachhaltigkeit in Unternehmen unterscheiden sich stark. Die einen bemessen den Faktor nicht so stark, viele andere – vor allem bei Großunternehmen – zeigen hingegen klar, dass das Thema längst in der Unternehmensspitze angekommen ist.