Am Mittwochmittag (21. September 2022) kam es im Mainzer Stadtgebiet zu einer Verfolgungsfahrt durch mehrere Stadtteile. Gegen kurz vor zwölf Uhr mittags, war eine Funkstreife der Polizei Mainz in anderer Sache unterwegs, als den Polizeibeamten ein schwarzer Opel auffiel, der verbotswidrig nach links abbog und hierbei noch eine rote Ampel überfuhr. Es begann eine Verfolgungsfahrt.

Mit 120 Stundenkilometern als Geisterfahrer geflüchtet

Als die Streife den Fahrer des Opels anhalten wollte, beschleunigte dieser und flüchtete auf der Ludwig-Erhard-Straße in Richtung Mainz-Ebersheim. Von dort fuhr der Opel kurzzeitig entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung als Geisterfahrer und beschleunigte teilweise bis auf 120 Stundenkilometer. Der Fahrer setzte seine Fahrt über Feldwege in Richtung Mainz-Hechtsheim und mit völlig überhöhter Geschwindigkeit durch die Ortslage Hechtsheim fort. Nachdem er auf die Autobahn A60 in Richtung Hessen aufgefahren war und diese an der Anschlussstelle Mainz-Laubenheim in Richtung Innenstadt wieder verlassen hatte, konnte er im Bereich der Wormser Straße von mehreren Funkstreifenwagen des Mainzer Altstadtreviers eingekesselt und zum Anhalten gebracht werden.

Der 27-jährige Fahrer aus Wöllstein stieg hiernach aus dem Opel aus und flüchtete rennender Weise über die Wormser Straße und die dortigen Bahngleise, wo er allerdings nach wenigen Metern gestellt und vorläufig festgenommen werden konnte. Der Fahrer war bereits in der Vergangenheit wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis in Erscheinung getreten und besaß gar keinen Führerschein mehr. Zudem war der Opel nicht mehr zugelassen. Der 27-Jährige muss sich nun wegen diverser Vergehen und Verkehrsstraftaten strafrechtlich verantworten.