Die Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren am frühen Dienstagmorgen (13. September 2022) in Mainz-Gonsenheim im Einsatz. Die Koblenzer Straße, eine der Hauptverkehrsstraßen, wurde für die Landung des Rettungshubschraubers Christoph 77 mehr als eine Stunde voll gesperrt. BYC-News war vor Ort.

Rettungshubschrauber landet auf Hauptverkehrsstraße

Die Rettungskräfte wurden gegen 8:00 Uhr über Notruf über einen Verkehrsunfall auf der Koblenzer Straße in Höhe des HDI-Hauses informiert. Zudem wurde gemeldet, dass eine Person eingeklemmt sei. Gleich drei Fahrzeuge der Feuerwehr machten sich auf den Weg zur Unfallstelle. Ebenfalls mit ihnen alarmiert waren zwei Rettungswagen der Johanniter-Unfall-Hilfe, sowie der Rettungshubschrauber Christoph 77 aus Mainz. Durch die dichte Bebauung an dieser Stelle, landete der Pilot der ADAC-Luftrettung sein 3,8 Tonnen schweres Fluggerät direkt an der Unfallstelle auf der Hauptverkehrsstraße zwischen Mainz-Gonsenheim und Mainz-Bretzenheim. Die Straße musste deswegen zwischen Mainz-Münchfeld und der Auffahrt zur Saarstraße in Richtung Autobahn A60 voll gesperrt werden. Dies übernahm die Polizei mit zwei Streifenwagen und vier Beamten.

Vermutlich medizinischer Notfall als Unfallursache

Nach ersten Erkenntnissen, die dieser Online-Zeitung bekannt sind, könnte ein medizinischer Notfall als Unfallursache infrage kommen. Ein 37-Jähriger aus dem war mit seinem Ford Focus aus Richtung Mainz-Bretzenheim in Richtung Mainz-Gonsenheim unterwegs. Auf Höhe des HDI-Hauses geriet er dann mit seinem Kombi in den Gegenverkehr und stieß dort mit einem Mini Cooper eines 34-jährigen Mainzers zusammen. Bei dem Ford lösten durch den Zusammenstoß die Airbags aus. Entgegen den ersten Meldungen, dass eine Person eingeklemmt sei, stellte die Berufsfeuerwehr Mainz bei Eintreffen glücklicherweise fest, dass alle Unfallbeteiligten ihr Fahrzeug selbst verlassen konnten.

Zwei Personen in umliegende Krankenhäuser transportiert

Die beiden betroffenen Fahrer wurden nach aktuellem Stand mit mittelschweren Verletzungen vom Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser transportiert. Die alarmierte Notärztin wurde nach der Erstversorgung und Sichtung der beiden Patienten nicht mehr benötigt und konnte die Unfallstelle wieder mit dem Rettungshubschrauber verlassen. Beide Unfallfahrzeuge waren nach dem Zusammenstoß nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. An beiden PKW entstand vermutlich Totalschaden. Die Schadenshöhe konnte zum Zeitpunkt der Unfallaufnahme nicht ausgemacht werden. Da die zweispurige Straße durch die Unfallfahrzeuge blockiert wurden, bestand die Vollsperrung bis 10:00 Uhr. Im morgendlichen Berufsverkehr entstanden dadurch etwaige Verkehrsbehinderungen.