23-Jähriger in Mainz von Straßenbahn erfasst und lebensgefährlich verletzt

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Am frühen Donnerstagmorgen (15. Dezember 2022) kam es unweit des Uni-Campus der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz zu einem tragischen Unfall mit einer Straßenbahn. Eine Person wurde von der Straßenbahn erfasst und dadurch schwer verletzt. BYC-News war vor Ort.

Person im Gleisbett liegend aufgefunden

Ein Straßenbahnfahrer der Linie 51, welche von Hechtsheim auf den Mainzer Lerchenberg fährt meldete am frühen Donnerstag gegen 03:18 Uhr einen Zusammenstoß mit einer Person im Friedrich-von-Pfeiffer-Weg, die nun leblos im Gleisbett liegen würde. Umgehende alarmierten die Leitstellen Rettungskräfte zur Einsatzstelle, um der Sache auf den Grund zu gehen. Der Rettungsdienst, welcher zuerst an der Unfallstelle eintraf, fand einen schwerverletzten 23-Jährigen im Gleisbett vor, welcher nicht mehr ansprechbar war. Die Berufsfeuerwehr Mainz, welche mit acht Mann den Rettungsdienst unterstütze, leuchtete die Unfallstelle aus und sperrte eine Spur der Saarstraße, welche von den Fahrzeugen der Rettungskräfte blockiert war.

Notfallseelsorge im Einsatz

Nachdem der Rettungsdienst den Patienten mit der Unterstützung eines Notarztes im Rettungswagen erstversorgte, sicherte die Polizei Spuren und nahm ihre Ermittlungen zur Unfallursache auf. Dazu wurde auch ein Sachverständiger der DEKRA hinzugezogen. Ein Notfallseelsorger kümmerte sich währenddessen um den 47-jährigen Fahrer der Straßenbahn. Von den circa zehn Fahrgästen, welche um diese Uhrzeit mit der Bahn unterwegs waren, musste keine weitere Person von der Notfallseelsorge betreut werden. Die Fahrgäste verließen selbstständig zu Fuß die Unfallstelle. Gegen 5:36 Uhr konnte die Strecke der Straßenbahn wieder freigegeben werden.

Die Polizei sucht Zeugen

Wie es zu dem Unfall kam und wie der genaue Hergang des Unfalls sich darstellt, ist abschließend noch nicht geklärt. Die Polizei Mainz hat dazu ihre Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die Angaben zum Sachverhalt machen können, werden gebeten, sich unter der 06131 65 30 45 zu melden.