Die Arbeit der Allgemeinen Medizinischen Praxis am Campus der Universitätsmedizin Mainz, kurz APC, wird um mindestens zwei weitere Jahre verlängert. Das renommierte Mainzer Modellprojekt, das von Landesverbänden der Krankenkassen sowie vom Verband der Ersatzkassen in Rheinland-Pfalz bezahlt wird, ist bis zum 31. Dezember 2024 durchfinanziert. Nach dem Start im Mai 2019 begeht die APC in diesem Jahr nun ihren vierten Geburtstag.

Stationäre und ambulante Notfallversorgung können noch besser miteinander verzahnt werden

„Wir freuen uns sehr über diese schöne Nachricht“, sagt Univ.-Prof. Dr. Norbert Pfeiffer, Vorstandsvorsitzender und Medizinischer Vorstand der Universitätsmedizin Mainz. „Durch die jetzt existierende Planungssicherheit können die stationäre und die ambulante Notfallversorgung noch besser miteinander verzahnt werden.“ Somit wird die Notaufnahme der Universitätsmedizin Mainz entlastet, Wartezeiten für Patient:innen werden reduziert.

Das Modellprojekt APC hat die Akutversorgung an der Universitätsmedizin Mainz klar gestärkt. Es hat viel Positives bewirkt, da es dazu beitrug, dass ein Teil der Patient:innen, die in der Notaufnahme der UM Mainz vorstellig wurden und nicht zwingend in der Notaufnahme behandelt werden mussten, dennoch sofort medizinisch versorgt wurden. „Das trug in erheblichem Maße zur Patientenzufriedenheit bei“, so Professor Pfeiffer. Er resümiert: „Das positive Feedback von Patienten, Ärzten und Pflegekräften, das wir zur Arbeit der APC erhalten haben, zeigt: Die APC hat offenbar einen gordischen Knoten zerschlagen.“