Die „Ruandapartnerschaft Mainz-Finthen“ bittet um Handy-Spenden. Der als gemeinnützig anerkannte Verein beteiligt sich am 10. September mit einem Info-Stand am „Agenda-Sonnenmarkt“ auf dem Mainzer Gutenbergplatz. Bei dieser Gelegenheit werden nicht mehr gebrauchte Handys und Smartphones aller Art entgegengenommen, um die Geräte wiederverwerten zu lassen und dafür ein paar Euro für Hilfsprojekte in Ruanda in die Partnerschafts-Kasse zu bekommen.

Auch alte Handys haben noch einen Wert

„Ausgemusterte Handys gehören nicht in den Müll – egal, ob sie lediglich einem ‚cooleren’ Modell Platz machen mussten oder gar nicht mehr funktionstüchtig sind“, heißt es in einem Appell des Vereins. Einerseits seien ihre Bestandteile alles andere als umweltverträglich, andererseits handle es sich um wertvolle Rohstoffe, die wieder verwendet werden könnten. Recycling-Firmen zahlten für die Alt-Geräte ein kleines Entgelt. Der Betrag sei allerdings so gering, dass es sich kaum lohne, einzelne Geräte einzusenden. Kommen mehrere Handys zusammen, könne das schon anders aussehen. Und wenn der Erlös einem guten Zweck zukomme, umso besser.

Gar nicht mehr brauchbare Geräte würden ausgeschlachtet, die darin enthaltenen Rohstoffe verwertet. Noch verwendbare Handys würden aber teilweise aufgearbeitet. Um für diese einen etwas besseren Erlös zu erzielen, sollten möglichst auch die Ladegeräte mit abgegeben werden. Damit eine Aufarbeitung möglich ist, müssten in den persönlichen Einstellungen der Geräte apple id beziehungsweise google account gelöscht sein.