Die Stadt Frankfurt am Main schaltet ab Dienstag, 1. November, Teile der verkehrssichernden Straßenbeleuchtung in den reduzierten Betrieb. Darüber hinaus werden die Außenbeleuchtung von Brücken und nicht sicherheitsrelevante Beleuchtungselemente, etwa am Mainufer, abgeschaltet. Die Sicherheits- und Notbeleuchtung bleibt weiter in Betrieb. Damit leistet die Stadt Frankfurt einen Beitrag zur Energieeinsparung und folgt anderen hessischen Kommunen, wie beispielsweise der Stadt Offenbach.

Dabei gilt: keine Regeln ohne Ausnahme

Die Leuchten an Fußgängerüberwegen bleiben durchgängig mit voller Leistung eingeschaltet, da es für die Verkehrssicherheit verpflichtend ist. Zudem bleiben ausgewählte Straßenzüge weiterhin in voller Stärke beleuchtet. „Wir wollen, dass sich die Bürgerinnen und Bürger sicher fühlen. Im Sinne der Kriminalitätsprävention ist die Beleuchtung in der Innenstadt innerhalb der Wallanlagen, im Bahnhofsviertel zwischen Münchener Straße und Mainzer Landstraße, sowie zwischen Hauptbahnhof und Galluswarte von den Sparvorgaben ausgenommen“, erläutert Mobilitäts- und Gesundheitsdezernent Stefan Majer.

Rund 32.200 Leuchtstellen werden schon seit Jahren in der Zeit von 22 bis 6 Uhr reduziert betrieben

Die neuen Vorgaben sehen nun vor, dass für diese Leuchten bereits zum Zeitpunkt der Einschaltung der leistungsreduzierte Betrieb (50 Prozent Sparmodus) angewendet wird. Technisch ist das nicht bei allen Leuchtstellen möglich, weitere ca. 29.300 Leuchten in rund 1900 Straßen können nicht in den Sparmodus wechseln.

Knapp 2500 Leuchten dienen der Illumination am Mainufer, einschließlich der Brückenilluminationen. Hinzu kommen Bodeneinbaustrahler an verschiedenen Plätzen der Stadt. Diese werden nun komplett abgeschaltet. „Es ist eine notwendige Maßnahme zur Reduzierung des Energieverbrauchs. Wir hoffen, mit den beschlossenen Einsparungen einen wertvollen Beitrag zur Versorgungssicherheit zu leisten und zugleich den Menschen nicht zu viel zuzumuten“, sagt Majer.