Am Mittwoch (21. Dezember 2022) wurde die Polizei und der Rettungsdienst zu einem Unfall auf der Kreisstraße K50 zwischen Wallhausen und Sommerloch alarmiert. Wie die Polizei Bad Kreuznach berichtet, wurde bei dem Unfall ein 3-jähriges Kind und die Fahrerin verletzt.

Mit dem PKW in den Straßengraben

Eine 35-jährige Mutter kam in einer Rechtskurve mit ihrem Auto nach rechts von der Fahrbahn ab, fuhr in den Straßengraben und kam etwa 50 Meter weiter erst zum Stehen. Im Kindersitz befand sich die 3-jährige Tochter, welche ein Hämatom an der Stirn erlitt. Die Fahrerin erlitt durch den Unfall Schmerzen im Schulterbereich.

Das Fahrzeug wurde komplett beschädigt und war nicht mehr fahrbereit. Im Rahmen der Unfallaufnahme fiel auf, dass die Fahrerin alkoholisiert war. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,30 Promille. Mutter und Kind wurden im Anschluss mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert. In der Klinik wurde der Mutter eine Blutprobe von einem Arzt entnommen.

Der Vater kümmerte sich im Anschluss um die Tochter. Der Führerschein der Fahrzeugführerin wurde sichergestellt. Sie muss mit dem Verlust ihrer Fahrerlaubnis rechnen. Ein entsprechendes Strafverfahren wurde durch die Bad Kreuznacher Polizeibeamten eingeleitet.

Die Freiwillige Feuerwehr Rüdesheim an der Nahe berichtet:

Der Alarm erreichte den Rettungsdienst, die Polizei sowie Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Braunweiler, St. Katharinen, Sommerloch und der Stützpunktwehren aus Wallhausen, Rüdesheim und Spabrücken kurz nach 14 Uhr. Ersthelfer und rettungsdienstlich geschultes Personal der Feuerwehren Sommerloch und Wallhausen übernahmen bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes und des Notarztes die Erstversorgung. Dabei kam auch ein Kuscheltier zum Einsatz, um den kleinen Patienten zu trösten.

Nach der weiteren medizinischen Versorgung wurden Mutter und Kind in ein Krankenhaus transportiert. Die Straße zwischen Sommerloch und Wallhausen wurde bis zur Bergung des Unfallautos durch den Abschleppdienst von den Feuerwehren aus Braunweiler und Sankt Katharinen abgesperrt. Für die Einheiten war der Einsatz unter der Leitung von Wehrleiter-Stellvertreter Rouven Ginz nach 30 Minuten beendet.