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Ein Autofahrer hatte am 16.02.2023 auf der A63 bei Freimersheim Glück im Unglück. Der 44-Jährige war gegen 22:30 Uhr in Richtung Kaiserslautern unterwegs, als plötzlich zwei Wildschweine über die Fahrbahn rannten. Trotz sofortiger Reaktion konnte der Fahrer einen Zusammenstoß mit einem der Tiere nicht verhindern. Das Wildschwein wurde bei dem Unfall getötet, das andere rannte weiter.

Der Fahrer des PKW blieb glücklicherweise unverletzt, erlitt jedoch einen gehörigen Schrecken auf der A63

An seinem Auto entstand erheblicher Sachschaden, den die Polizei auf etwa 5000 Euro schätzt. Der Wagen war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Wildunfälle sind auf deutschen Straßen keine Seltenheit. Besonders im Winter, wenn die Tiere auf der Suche nach Futter sind und die Sichtverhältnisse aufgrund von Dunkelheit und schlechtem Wetter schlechter sind, kommt es vermehrt zu solchen Zusammenstößen. Doch auch im Frühjahr und Sommer können Wildtiere unerwartet auf die Fahrbahn laufen.

Die Folgen können dramatisch sein:

Nicht selten enden Wildunfälle tödlich für Mensch und Tier. Um das Risiko zu minimieren, sollten Autofahrer besonders in ländlichen Gebieten vorsichtig fahren, vor allem bei Dämmerung und Dunkelheit. Zudem sollten sie auf Wildwechselschilder achten und ihre Geschwindigkeit entsprechend reduzieren.

Kommt es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu einem Zusammenstoß mit einem Tier, sollten Autofahrer sofort die Polizei informieren und den Unfallort absichern, um weitere Unfälle zu vermeiden. Auch wenn das Tier nach dem Zusammenstoß weiterläuft, kann es schwerverletzt sein und muss dringend von einem Jäger gefunden und erlöst werden.