Am Mittwoch (15. Dezember 2021) startet die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden mit der sogenannten „Bändchenlösung“ für den Einzelhandel. Wer dann an den Eingängen des Sternschnuppen- oder Kindersternschnuppenmarktes auf dem Schlossplatz beziehungsweise Luisenplatzes seinen Impf- oder Genesenenstatus erfolgreich nachgewiesen hat, kann ein Bändchen erhalten. Der Nachweis ist allerdings nur mit einem Impf- oder Genesenen-Zertifikat möglich. Das Bändchen kann anschließend für den Einlass in die Geschäfte und gastronomische Betriebe vorgezeigt werden.


Die Bändchen sind ein freiwilliges Angebot

Neben den Bändchen ist im Einzelhandel auch weiterhin die individuelle Ausweisung mit dem Impfpass oder dem Impf-Zertifikat in Verbindung mit einem amtlichen Ausweis möglich.

Eine Abfrage des Referates für Wirtschaft und Beschäftigung im Wiesbadener Einzelhandel und bei Verbänden hatte ergeben, dass der Einzelhandel sich mehrheitlich eine solche Lösung wünscht. „Es wurde sehr deutlich, dass der Handel sich eine große Erleichterung davon verspricht. In den letzten Tagen hat man gesehen, dass die derzeitigen Kontrollen jedes Kunden in den einzelnen Geschäften zu erheblichem Aufwand führen. Das Vorzeigen eines Bändchens ist wesentlich schneller, als den Impfpass hervorzuholen oder den QR-Code zu zeigen. Wir hoffen sehr, dass sich dadurch die Warteschlangen vor Ladentüren verringern und die schwierige Situation für den Handel einfacher wird“, sagt Bürgermeister und Wirtschaftsdezernent Dr. Oliver Franz.

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