Die Mainzer SPD bedauert nach eigenen Angaben den Umgang mit den Händlern im Gutenberg-Center. Gleichzeitig begrüßte sie die Übernahme der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des früheren Markts.


Mareike von Jungenfeld und Christian Kanka dazu

„Wenn Medienberichte zutreffen, wonach der neue Betreiber des Einkaufszentrums einige Händler sehr kurzfristig aufgefordert hat, ihre Geschäfte aufzugeben, dann erscheint das Vorgehen des neuen Eigentümers unfreundlich und rücksichtslos“, erklärten die Mainzer SPD-Vorsitzenden Mareike von Jungenfeld und Christian Kanka. „Auch wenn alles rechtlich korrekt sein sollte – nicht alles, was man tun darf, muss man auch tun. Einem so großen Unternehmen steht es gut an, nicht allein auf die eigenen Interessen zu blicken, sondern auch darauf zu achten, was in seinem Umfeld geschieht. Dies gilt umso mehr, als die Händler in der Passage des Gutenberg-Centers zum Gesamtbild und zum Gesamterfolg des Standorts beitragen.“

Als gute Nachricht bezeichneten von Jungenfeld und Kanka Informationen, wonach die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des früheren Markts vom neuen Eigentümer übernommen werden sollen. „Das ist nicht nur für die Beschäftigten entscheidend, auch das Unternehmen selbst hat etwas davon, wenn erfahrene Kräfte dabei bleiben. Dass der Eigentümer tarifgebunden ist, ist ebenfalls für beide Seiten wichtig und nützlich.“