Der Co-Vorsitzende der Mainzer SPD, Christian Kanka, und die Ortsvorsteher-Kandidatin der SPD im Mainzer Stadtteil Hechtsheim, Ylva Dayan, sprechen sich für Trinkwasserbrunnen auch in den Stadtteilen aus.

Christian Kanka und Ylva Dayan

„Wir befürworten die Einrichtung von Trinkwasserbrunnen in der Innenstadt, um die sich die SPD Stadtratsfraktion und die Ortsbeiratsfraktion in der Mainzer Altstadt schon lange bemüht, allerdings sollten auch die Stadtteile mit ihren teils stark versiegelten Ortskernen unbedingt mitgedacht werden. Warum Wasserspender notwendig sind, liegt auf der Hand: Für Menschen bedeutet der Klimawandel mit den spürbar steigenden Temperaturen eine erhöhte Belastung und ein gesteigerter Flüssigkeitsbedarf. An Hitzetagen ist es besonders wichtig, gerade auch unterwegs leichten Zugang zu Trinkwasser zu haben.“

„Ich begrüße ausdrücklich, dass entsprechende Maßnahmen gemeinsam mit dem vom Stadtrat geforderten Hitzeaktionsplan in einer ‚Mainzer Strategie zur Anpassung an den Klimawandel’ zusammengefasst werden sollen.“, sagte Kanka. „Etwas stutzig hat mich aber eine Aussage der Umweltdezernentin Janina Steinkrüger gemacht. Einem Bericht der ‚Allgemeinen Zeitung’ zufolge sprach sie von größeren Projekten wie die Einrichtung von Trinkwasserbrunnen in der Innenstadt. Wenn solche Brunnen geplant werden, dann sollte sich die Planung nicht nur auf die Innenstadt, sondern auch auf die Stadtteile erstrecken.“ Kanka, der auch Ortsvorsteher des Stadtteils Mombach ist, verwies beispielhaft auf den Heinz-Schier-Platz und den dortigen Brunnen. „Der wird an heißen Tagen von vielen Menschen genutzt, sei es von Kindern als Wasserspielplatz oder von Erwachsenen, die sich abkühlen. Das Wasser hat allerdings keine Trinkwasserqualität. Ein Trinkwasserspender wäre dort oder in der Nähe des Spielplatzes an der Hauptstraße sinnvoll.“

Jugendliche in Hechtsheim wünschen sich Trinkwasserspender

Ylva Dayan sagte, dass auch der Ortsbeirat des Stadtteils Hechtsheim die Verwaltung bereits gebeten habe zu prüfen, ob am Zagrebplatz ein öffentlicher Trinkwasserspender eingerichtet werden kann. Diese Bitte um einen Wasserspender hatten Hechtsheimer Jugendliche bei der Veranstaltung „Pizza and Politics“ erarbeitet. Angrenzend an das Schulzentrum ist der Zagrebplatz ein Treffpunkt vieler Jugendlicher. Der Ortsbeirat hat den Vorschlag der Jugendlichen aufgegriffen und gleichzeitig betont, dass die Nutzung der Spender kostenfrei sein soll. „Ich werde dafür streiten, dass dieses Engagement der Hechtsheimer Jugendlichen zu einem sichtbaren Ergebnis führt“, sagte Dayan. „Daneben schlage ich vor, einen Wasserspender am Lindenplatz bei der alten Ortsverwaltung zu installieren. Das ist ein zentraler, angenehmer und viel genutzter Aufenthaltsort im Stadtteil.“