Ein eigenes Ferienhaus macht es einfacher, dem Trubel des Alltags entkommen und eine erholsame Zeit mit Freunden und Familie verbringen. Verfügbare Optionen gibt es viele, vom Strandhaus in Italien bis zur Berghütte in der Schweiz. Doch bevor man sich für ein Objekt entscheidet, sollte man die folgenden Dinge bedenken.

1. Lage und Nutzung

Ein Ferienhaus im sonnigen Süden oder hoch im Norden ist verführerisch, – man will ja einen Szenenwechsel im Urlaub. Man sollte jedoch unbedingt zuerst erwägen, wann und wie häufig man sein Domizil in Anspruch nehmen möchte.

Wer sich ausmalt, seine Immobilie über lange Wochenende und für flexible Kurztrips spontan zu nutzen, muss die Distanz besonders berücksichtigen. Warum nicht zum Beispiel ein Haus in den Schweizer Alpen? Verfügbare Objekte und Informationen zu den Immobilienpreisen in der Schweiz findet man über Plattformen wie RealAdvisor.

Darüber hinaus ist nicht jede Lage während jeder Jahreszeit attraktiv oder eignet sich für alle Aktivitäten. Wer im Winter viele flexible Urlaubstage hat, wird vielleicht mit einem Haus an der Nordsee weniger Freude haben und wer gerne Shoppen möchte, will wahrscheinlich nicht zu abgelegen wohnen.

2. Budget und versteckte Kosten

Besonders wenn man sich für ein Ferienhaus an einem Standort außerhalb von Deutschland interessiert, muss man sich im Vorfeld ausführlich zu den Kosten für Steuern, Versicherungen und Betrieb informieren. Die genauen Beträge unterscheiden sich von Land zu Land und zum Teil sogar von Bezirk zu Bezirk oder Kanton zu Kanton wie in der Schweiz. Darüber hinaus muss die Immobilie natürlich auch dann gepflegt und instand gehalten, wenn man sich nicht dort aufhält.

Damit man sein Budget nicht ungewollt überstrapaziert, lässt man sich am besten von einem Maklerbüro beraten. Vor Verkaufsabschluss sollte unbedingt eine eingehende Inspektion durch einen Ingenieur erfolgen. Dies trägt ebenfalls dazu bei zu verhindern, dass man sich versteckte Kosten auflastet.

3. Typ und Größe

Soll das Feriendomizil für romantische Paarurlaube oder kleine Familienausflüge genutzt werden? Oder möchte man mehr Leute einladen und eventuell sogar Anlässe dort feiern können? Diese Fragen muss man sich stellen, um zu beurteilen, welcher Immobilientyp infrage kommen. Ob man eher kurze oder längere Aufenthalte plant, kann ebenfalls beeinflussen, wie viel Platz man braucht oder möchte.

4. Ausstattung

Im Zusammenhang mit der Ausstattung spielt die geplante Aufenthaltslänge und Nutzung ebenfalls eine große Rolle. Möchte man Selbstversorger sein mit einer voll ausgestatteten Küche und Waschmaschine? Dann kommen Häuser und geräumige Wohnungen in die engere Auswahl.

Kurzurlauber können hingegen von den Annehmlichkeiten eines Ferienappartements profitieren. Die Instandhaltung wird hier meist von der Verwaltung gewährleistet und oft hat man Zugang zu einem Fitnessstudio und Swimmingpool.

5. Zukunftspläne

Nicht zuletzt sollte man sich vor dem Kauf eines Ferienhauses damit beschäftigen, was man für Zukunftspläne für die Immobilie hat. Soll sie verkauft werden, wenn die Kinder erwachsen sind? Will man sie während des Jahres vermieten können? Je nach Standort können die Rechtslage und die Nachfrage günstiger oder ungünstiger sein. Wer sein Urlaubsdomizil als Geldanlage sieht, muss umso mehr Marktrecherche zum Standort betreiben, denn die Immobilie wird mit der Zeit an Wert verlieren.

Fazit

Der Erwerb eines Ferienhauses ist ein großer Schritt, den man keinesfalls unüberlegt tun sollte. Damit an die Stelle der Urlaubsfreude nicht die Kaufreue tritt, ist umsichtiges Vorausplanen gefragt. Wer sich zu Standort, Budget, Ausstattung, Immobilientyp, Ausstattung und die Zukunft frühzeitig Gedanken macht, kann finanzielle Risiken vorbeugen und die beste Entscheidung für sich und seine Familie treffen.

 

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